Stand: 09.04.2020 08:59 Uhr  - NDR 90,3

Deutlich weniger Fahrgäste bei Hamburger Hochbahn

Wie andere Verkehrsbetriebe auch verzeichnet die Hamburger Hochbahn wegen der Corona-Krise einen deutlichen Fahrgast-Rückgang. Die Busse und U-Bahnen befördern nur noch knapp ein Drittel der sonst üblichen Fahrgäste. Auch beim übergeordneten Hamburger Verkehrsverbund (HVV) sind die Rückgänge massiv.

Während Hamburgs Straßenverkehr wieder leicht zunimmt, bleiben Busse und Bahnen gähnend leer. Selbst zu den Hauptzeiten können die Passagiere meist mehr als zwei Meter Abstand halten. Deshalb will der Senat den vollen Fahrplan, nur die S11 hat den Betrieb eingestellt.

Statt 2,6 Millionen nur noch 800.000 Passagiere

In U- und S-Bahn sitzt selten mehr als ein Fahrgast in einer Vierer-Sitzgruppe. Abends fährt manchmal nur ein Passagier pro Waggon. Minus 70 Prozent Aufkommen seit Corona meldet auch der HVV. Statt 2,6 Millionen Menschen täglich nutzen nur rund 800.000 Menschen den Verbund.

Monatskarte kann man auf Antrag ruhen lassen

Über vieles schweigt der HVV: Welche Verkehrsmittel sind besonders schwach genutzt? Wie hoch ist der Einnahmeverlust oder die Zahl pausierender Monatskarten? Man kann die Karte nämlich auf Antrag ruhen lassen, ohne zu zahlen. Unklar ist auch, ob noch Kontrolleure unterwegs sind. Karfreitag und Ostern gilt der Sonntags-Fahrplan. Hier bittet der HVV, keine Ausflugsfahrten mit den Hafenfähren zu unternehmen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 09.04.2020 | 08:00 Uhr

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