Fahrgäste verlassen und besteigen an der Hamburger Haltestelle Landungsbrücken die U-Bahn. © picture alliance / dpa Foto: Markus Scholz

Bund gibt 30 Millionen Euro für den Hamburg-Takt

Stand: 14.09.2021 06:35 Uhr

Ein Nahverkehrs-Angebot alle fünf Minuten: Mit dem Hamburg-Takt will Hamburg noch mehr Menschen davon überzeugen, auf ihr eigenes Auto zu verzichten. Nun gibt auch das Bundesverkehrsministerium Geld dazu.

Die Stadt bekommt knapp 30 Millionen Euro vom Bund. Der Hamburg-Takt ist damit eines von zwölf Modellprojekten bundesweit, mit dem der öffentliche Nahverkehr gestärkt werden soll. Kernelement ist die App HVV Switch - mit der Kundinnen und Kunden schon jetzt das passende Verkehrsmittel wählen können.

Digitales Guthaben statt Dienstwagen

Bald sollen Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sogenannte Mobilitätsbudgets anbieten können - statt einer HVV-Proficard oder eines Dienstwagens - so können sie flexibel entscheiden, wie sie zur Arbeit kommen.

Für die Fördermittel des Bundes hat sich auch die Hamburger CDU starkgemacht. Landeschef Christoph Ploß hofft, dass die künftigen Angebote mehr Menschen davon überzeugen, freiwillig vom Auto auf Busse und Bahnen umzusteigen.

Bis 2030 soll der Hamburg-Takt gelten

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) will die Stadt zu Europas digitaler Modellstadt machen. Bis 2030 sollen alle Hamburgerinnen und Hamburger von morgens bis abends innerhalb von fünf Minuten ein öffentliches Nahverkehrsangebot erreichen können. Das ist das ehrgeizige Ziel des Hamburger Senats.

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Ein Mann aktiviert einen Leihwagen eines Carsharing-Angebot. © picture alliance / dpa Themendienst Foto: Christin Klose

Wie Hamburg Dienstwagen überflüssig machen will

Statt eines Dienstwagens sollen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern ein digitales Budget für die App HVV Switch zuweisen können. mehr

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NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 14.09.2021 | 07:00 Uhr

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Öffentlicher Nahverkehr

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