Stand: 15.12.2019 07:09 Uhr

Bombenattrappe: Supermarkt in Jenfeld geräumt

In einem Rewe-Markt in der Schöneberger Straße/Ecke Charlottenburger Straße in Jenfeld hat es am Samstagabend einen Bombenalarm gegeben. Das Sicherheitspersonal hatte gegen 19.30 Uhr einen ungewöhnlichen Gegenstand entdeckt und die Polizei verständigt. Alle Kunden mussten den Laden verlassen.

Tüte mit Elektronik und Kabeln

Bei dem Objekt handelte es sich um eine Tüte, in der elektronische Gegenstände, Batterien und Kabel lagen. Um sicherzustellen, dass es sich nicht um einen Sprengsatz handelt, wurden die Gegenstände von einem Experten untersucht. Er stellte nach kurzer Zeit fest, dass von dem vermeintlichen Sprengsatz keine Gefahr ausgeht.

Offenbar kein politischer Hintergrund

Wer die Tüte in dem Supermarkt abgestellt haben könnte, ist noch unklar. Gegen 21 Uhr wurde das Geschäft wieder freigegeben, die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr rückten ab. Die Polizei fahndet nun nach dem Täter oder den Tätern. Einen politischen Hintergrund vermuten die Ermittler nicht.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.12.2019 | 08:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

Ein Virussymbol schwebt zwischen roten Lichreflexen. © picture alliance Foto: Geisler Fotopress Christoph Hardt

289 neue Corona-Fälle in Hamburg - Zahl der Toten aktualisiert

Der Sieben-Tage-Wert sank auf 95,7. Die Zahl der Todesfälle stieg laut Sozialbehörde auf bislang insgesamt 340. mehr

Das Hamburger Kohlekraftwerk Moorburg. © picture alliance/dpa Foto: Bodo Marks

Vattenfall kann Kohlekraftwerk Moorburg stilllegen

Der Betreiber Vattenfall hatte sich an einer Auktion bei der Netzagentur beteiligt - und erhält jetzt die Genehmigung. mehr

Die Rezeption eines Hotels, in dem in Hamburg Obdachlose unterkommen.

Großspende ermöglicht Hotelzimmer für weitere Obdachlose

Dank einer Großspende können rund 60 obdachlose Menschen in Hamburg bis April in Hotels untergebracht werden. mehr

Schild einer Notfallpraxis eines Corona-Testzentrums.

Kassenärzte: Notfallpraxen sollen Patienten getrennt behandeln

Die Hamburger Notfallpraxen in Altona und Farmsen sollen nur noch Patienten mit Atemwegsinfektionen behandeln. mehr