Eine Gruppe Ruderer bereitet sich in Hamburg in der glitzernden Morgensonne auf eine Trainingseinheit auf dem Isebekkanal nahe der Alster vor.  Foto: Christian Charisius

Billebecken: Ruderverein kämpft gegen Zwangsumzug

Die Hamburger Rudervereinigung Bille soll wegen eines Neubau-Projekts ihren Standort am Billebecken aufgeben. Jetzt wehrt sich der traditionsreiche Sportverein gegen den Zwangsumzug.

Zum 125-jährigen Vereinsbestehen ist den Mitgliedern der RV Bille nicht zum Feiern zu Mute. Für das Vereinsgelände am Billebecken gibt es zwar einen Pachtvertrag mit der Stadt, der noch bis 2037 läuft - trotzdem soll der Club umziehen. An dem Standort sollen Gewerbe und Produktionsstätten entstehen.

Bisher gibt es keinen Ersatz

Der Haken: Ein geeignetes Ersatzgelände für die RV Bille konnte bisher nicht gefunden werden. Der geplante Aus- und Umbau des Vereinsgeländes, für den die Bürgerschaft bereits 450.000 Euro bewilligt hat, liegt deshalb auf Eis. Um diese verfahrene Situation zu lösen, kämpft der Ruderclub nun für eine Alternatividee: Die RV Bille könnte demnach an ihrem Standort bleiben. Die geplanten neuen Gebäude sollen dabei über und neben dem Vereinsheim gebaut werden.

Neuer Standort gesucht

Bei der zuständigen Billebogen Entwicklungsgesellschaft hält man von diesem Vorschlag aber offenbar wenig. Dort heißt es: Es wird weiter nach einem neuen Standort für ein neues Wassersportzentrum an der Bille gesucht.

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