Hochwasser in Niedersachsen: Der Freitag

Das Hochwasser hat Niedersachsen tagelang in Atem gehalten. Nun ist das Schlimmste vorüber. Damit verabschiedet sich auch der Liveblog bei NDR.de. Über aktuelle Entwicklungen in Bezug auf die Hochwasserlage informieren wir Sie natürlich auch weiterhin.


Niedersachsen

21.45 Uhr: Ein Rück- und Ausblick bei NDR//Aktuell extra


Niedersachsen

21.30 Uhr: Das Hochwasser im Video

Die Videos aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Niedersachsen finden Sie hier im Überblick, geordnet nach Regionen:

Weitere Informationen
mit Video

Hochwasser-Lage: Die Videos

Das Hochwasser in Niedersachsen: An vielen Orten im Land schwellen die Flüsse an und werden Straßen überflutet. Hier sehen Sie die Videos aus den betroffenen Gebieten im Überblick. mehr


Hannover

21.15 Uhr: Update - Die Landeshauptstadt bereitet sich vor

Das Bild zeigt das Ihme-Zentrum in Hannover. Der Wasserstand ist bereits sehr hoch. © NDR

Hannover wartet auf das Hochwasser

Hallo Niedersachsen -

Die Wassermassen wälzen sich weiter Richtung Hannover. Dort wurde vor allem an der Ihme viel Geld für Hochwasserschutz ausgegeben. Peter Jagla berichtet aus der Landeshauptstadt.

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Hannover

20.55 Uhr: Kostenlose Sandsäcke in Bornum

Die Feuerwehr Hannover bezeichnet die Lage in der Landeshauptstadt als "weiterhin stabil". Nur an wenigen Stellen im Stadtgebiet sei die Feuerwehr im Einsatz. "Der Pegel der Leine ist zurzeit gleichbleibend bei 5,79 Meter. 4.600 Sandsäcke liegen gefüllt bereit", heißt es weiter. Auf der Feuerwache 4 an der Nenndorfer Chaussee 5 im Stadtteil Bornum können Bürger kostenlos Sandsäcke abholen. Deiche und Überflutungsbereiche sollen aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden.


Sachsen-Anhalt

20.38 Uhr: Hochwasserschaden - Tipps vom Nachbarn

Auch die Nachbarn in Sachsen-Anhalt haben mit Wassermassen zu kämpfen. Der Mitteldeutsche Rundfunk hat Hinweise für diejenigen zusammengestellt, die Schäden zu verzeichnen haben: Was ist zu tun und was zahlt welche Versicherung?

Links
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Das müssen Hochwasser-Betroffene jetzt erledigen

Im nördlichen Sachsen-Anhalt und im südlichen Niedersachsen sind diese Woche Regenmengen heruntergegangen wie seit 70 Jahren nicht mehr. MDR.de gibt Tipps für Betroffene. extern


Hannover

20.15 Uhr: Feuertaufe für Hochwasserschutz

Am Ihmezentrum in Hannover ist viel gebaut worden - nicht zuletzt für den Hochwasserschutz. Wie sinnvoll diese Investition war, will Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) jetzt genau beobachten.


Braunschweig

20.00 Uhr: Rettung in letzter Minute ...

Wer genau hinguckt, kann sie erkennen: Nahe Braunschweig retten sich Nacktschnecken auf das einzige Stück trockenen Landes, das sie noch finden können.


Wolfenbüttel

19.50 Uhr: Aus dem Bett direkt zum Einsatz

Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte haben tagelang praktisch ununterbrochen gearbeitet. Wie viele Sandsäcke sie geschleppt haben, zum Beispiel in Wolfenbüttel, das weiß keiner.


Niedersachsen

19.34 Uhr: Messpunkte mit Warnstufe 3

Im Internet informiert der NLWKN regelmäßig über die Pegelstände im Land. An folgenden Messpunkten gilt derzeit Warnstufe 3:

  • Glentorf: Schunter auf 1,64 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Groß Schwülper: Oker auf 5,33 Meter. Tendenz: steigend
  • Harxbüttel: Schunter auf 3,10 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Herrenhausen: Leine auf 5,78 Meter. Tendenz: steigend
  • Koldingen: Leine auf 4,97 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Neudorf-Platendorf: Ise auf 2,29 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Neustadt: Leine auf 4,82 Meter. Tendenz: steigend
  • Ohrum: Oker auf 4,18 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Peine: Fuhse auf 3,21 Meter. Tendenz: gleichbleibend


Wolfenbüttel

19.10 Uhr: Eine Kanu-Ladung voll Wein gerettet


Harkenbleck

18.45 Uhr: Fahrt durch die Seenlandschaft

Finn und Mattes entdecken in Harkenbleck in Hemmingen (Region Hannover) die schönen Seiten des Hochwassers.


Hildesheim

18.25 Uhr: Die ersten sind auf dem Heimweg

In Hildesheim haben sie getan, was sie konnten. Jetzt geht es für Feuerwehrleute aus dem Landkreis Osnabrück zurück nach Hause.


Wolfenbüttel

18.12 Uhr: Der Tag in Wolfenbüttel


Braunschweig / Hildesheim

17.50 Uhr: Entwarnung in Braunschweig und Hildesheim

"Wir sind glimpflich davongekommen", heißt es von der Feuerwehr in Braunschweig. Der Wasserstand werde zwar über das Wochenende hinweg hoch bleiben, größere Probleme würden aber nicht erwartet. Auch die Stadt Hildesheim hat Entwarnung gegeben: Der Wasserstand der Innerste falle weiter.

Links
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Pegelstände in Niedersachsen

Der NLWKN informiert an dieser Stelle über die Pegelstände von Flüssen in Niedersachsen. extern


Winsen

17.30 Uhr: In Winsen wird wieder Golf gespielt

Nach mehrstündiger Unterbrechung wegen eines heftigen Gewitters und starkem Regen wird die zweite Runde der European Open der Golfprofis in Winsen/Luhe fortgesetzt.


Niedersachsen

17.17 Uhr: Reporter berichten aus dem Wasser

Die Teams des NDR Fernsehens sind auch heute in den Hochwassergebieten unterwegs und geben einen aktuellen Überblick.


Wolfenbüttel

17.07 Uhr: Kein Katastrophenalarm mehr

Der Landkreis Wolfenbüttel hat den Katastrophenalarm aufgehoben. Das teilte das niedersächsische Innenministerium mit. "Die Einsatzkräfte vor Ort und auch das Kompetenzzentrum Großschadenslagen im Innenministerium beobachten die Entwicklung der Lage dennoch weiterhin genau", heißt es. In Braunschweig sei unterdessen der Scheitel der Oker erreicht, im Bereich Hannover werde er für die Leine heute Abend erwartet.


Hannover

16.50 Uhr: Menschen unterschätzen die Gefahr

Was verhältnismäßig harmlos aussieht, kann lebensgefährlich sein, warnt die Feuerwehr.


Goslar / Wolfenbüttel

16.30 Uhr: Gaffer machen Einsatzkräften das Leben schwer

Der Kampf gegen das Hochwasser ist kräftezehrend. Wenn dann noch Unbeteiligte im Weg stehen, wird das Ganze für die Einsatzkräfte noch anstrengender - und zum Teil sogar gefährlich.

Weitere Informationen
mit Video

"Hochwasser-Touristen" gefährden Helfer

Nicht nur bei Unfällen, auch bei Hochwasser zieht es vermehrt Gaffer an die Schauplätze. Diese "Hochwasser-Touristen" stören die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort - und mehr. mehr


Wolfenbüttel

16.15 Uhr: Pegelstände stabil, aber viel Arbeit in Wolfenbüttel

In Wolfenbüttel herrscht immer noch Katastrophenalarm. Die gute Nachricht: Nach Angaben der Einsatzkräfte sind die Pegelstände der Oker stabil. Allerdings bleibt die Lage voraussichtlich bis zum Wochenende angespannt, denn der Wasserstand bleibt hoch. Teile der Innenstadt stehen nach wie vor knietief unter Wasser. In der Lindenhalle wurden 150 Betten und 250 Stühle zum Erholen für die Einsatzkräfte bereit gestellt - momentan sind jedoch alle zu beschäftigt, um Pause zu machen.


Winsen

16.05 Uhr: Golfprofis müssen im Klubhaus bleiben

Die meisten Landesteile bleiben momentan von weiteren Regenfällen verschont. In Winsen/Luhe jedoch hat ein Unwetter die European Open ausgebremst. Das Golfturnier in der Heide musste unterbrochen werden. Schon in den vergangenen Tagen war auf dem Platz sehr viel Regen heruntergekommen.


Sarstedt

15.54 Uhr: Ein Blick nach Sarstedt

Das Wasser steht noch ziemlich hoch in Ruthe, einem Ortsteil von Sarstedt im Landkreis Hildesheim.


Hildesheim

15.45 Uhr: Ministerin verspricht finanzielle Hilfe

"Das Land wird alles tun, was erforderlich ist, um die entstandenen Schäden möglichst schnell zu beseitigen", so Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) bei ihrem Besuch in der Universität Hildesheim. "Dazu gehören auch Übergangslösungen, um einen möglichst uneingeschränkten Universitätsbetrieb aufrechtzuerhalten. Die notwendige Finanzierung wird vom Land sichergestellt."


Niedersachsen

15.34 Uhr: Überblick in NDR//Aktuell extra

Das NDR Fernsehen informiert erneut in einer Sondersendung.


Hannover

15.24 Uhr: Bürgertelefon in Hannover

Die Feuerwehr bittet alle Bürger in Hannover, die Deiche und Überflutungsbereiche aus Sicherheitsgründen nicht zu betreten. Weiterhin hat die Feuerwehr Hannover ab sofort ein Bürgertelefon unter (0800) 73 131 31 geschaltet, an dem Betroffene weitere Informationen erhalten können.


Bad Harzburg

14.55 Uhr: Update - Zugverkehr Bad Harzburg-Vienenburg

Die Strecke zwischen Bad Harzburg und Vienenburg soll ab morgen zum Betriebsstart wieder befahrbar sein. Die Erixx-Züge fahren dann nach Unternehmensangaben wieder nach Fahrplan. Der Taxi-Notverkehr bleibt bis zur Freigabe der Strecke bestehen.


Landkreis Gifhorn

14.45 Uhr: Blick auf die Oker bei Meinersen

Wasser fließt durch ein Wehr der Oker. © NDR Fotograf: Thorsten Hapke

Lage am letzten Wehr der Oker

Bei Meinersen fließt die Oker in die Aller. Das Video zeigt den Stand Freitagmittag am letzten Wehr, bevor die Flüsse zusammenkommen.

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Hannover

14.30 Uhr: Hannovers Feuerwehr sieht sich gut gerüstet

Die Feuerwehr Hannover rechnet damit, dass die Leine am Abend ihren Höchstand erreicht. Feuerwehrchef Claus Lange:

"Zum einen haben wir intensive bauliche Maßnahmen gemacht. Die Benno-Ohnesorg-Brücke am Ihmeufer ist komplett neu gebaut worden, um damit einen wesentlich größeren Querschnitt für den Durchfluss der Ihme zu haben. Das merken wir sehr deutlich. Auf der anderen Seite sind wir natürlich auch organisatorisch vorbereitet, 1.500 Einsatzkräfte der Feuerwehr sind ad hoc greifbar, um sofort Sandsäcke zu füllen und Keller leer zu pumpen, wenn Ihme und Leine über die Ufer treten. Aber ich gehe davon aus, dass wir das nicht brauchen."


Niedersachsen

14.15 Uhr: Helfer reisen aus dem ganzen Land an

Die Freiwilligen und Berufs-Feuerwehren aus Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst unterstützen die Menschen im Kampf gegen das Hochwasser in Hildesheim. Nach Angaben eines Sprechers der Großleitstelle Oldenburg haben sich in der Nacht 129 ehrenamtlich Engagierte auf den Weg in die Domstadt gemacht. 151 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Rotenburg haben in den vergangenen Tagen die Menschen in Goslar beim Kampf gegen das Hochwasser unterstützt. Sie pumpten Keller leer und räumten mit auf, sagt Ordnungsamtsleiterin Martina Karstens.


Hildesheim

14.05 Uhr: Kulturministerin begutachtet Schäden an der Uni

Millionenschäden werden an der Universität Hildesheim befürchtet. Niedersachsens Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) macht sich vor Ort ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung.


Niedersachsen

13.51 Uhr: Überblick - Das Wasser und die Folgen


Harz

13.35 Uhr: Blick auf die Talsperren

Die Talsperren im Harz haben bisher schlimmste Überflutungen verhindert. Die Innerstetalsperre hat heute zwar einen Füllungsgrad von 90 Prozent erreicht, aber der Zufluss ist deutlich gesunken.


Hildesheim

13.20 Uhr: Uni-Gebäude schwer beschädigt

"Der Uni-Betrieb wird erst mal nicht normal weitergehen können", sagt Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Universität Hildesheim, im Gespräch mit Jan Starkebaum.

Reporter Jan Starkebaum berichtet aus Goslar.

Uni Hildesheim: Millionenschäden durch Wasser

NDR//Aktuell -

An der Universität Hildesheim hat das Hochwasser erhebliche Schäden angerichtet, aufwendige Sanierungsarbeiten sind nötig. Jan Starkebaum spricht mit Präsident Wolfgang-Uwe Friedrich.

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Niedersachsen

13.10 Uhr: Kritische Pegelstände


Wolfenbüttel

13.00 Uhr: Pressekonferenz in Wolfenbüttel in voller Länge

Heute Vormittag haben Bürgermeister und Landrätin in Wolfenbüttel über die Lage informiert. Die Pressekonferenz zum Nachschauen:


Hannover

12.46 Uhr: Leine-Pegelstand steigt in Hannover

Die Pegelstände in Braunschweig sind stabil, in Wolfenbüttel auch. In Hildesheim sinken sie - laut NLKWN steht die Innerste gerade bei 5,60 Meter. Schon am Abend könnte der Fluss dort von der dritt- runter in die zweithöchste Warnstufe rutschen. Nun wird nach Hannover geschaut: Dort steht die Leine am Messpunkt Herrenhausen mittlerweile bei 5,70 Meter. Seit heute Morgen stieg der Pegelstand dort um gut 17 Zentimeter. Eine akute Gefahrenlage sieht die Feuerwehr derzeit aber nicht. Die Einsatzdienste seien ständig auf Erkundungstouren, vor allem in den Stadtteilen Ricklingen, Döhren und Stöcken, erklärt Sprecher Martin Trang. "Wir sind vorbereitet", sagt er. Die Sandsackfüllmaschine sei abfahrbereit. Der Scheitelpunkt des Hochwassers werde für den frühen Abend erwartet.


Niedersachsen

12.20 Uhr: Donnerstag-Rückblick in Bildern

Schäden sichten im Harz, bangen an der Oker: Ein Rückblick auf den gestrigen Tag in Bildern.

Extrem-Wetter: Die Hochwasser-Bilder vom Donnerstag


Derneburg

12.14 Uhr: Erixx-Ersatzverkehr fährt nun auch Derneburg an

Ein Update vom Bahnunternehmen Erixx: Der Schienenersatzverkehr auf den wegen des Hochwassers gesperrten Strecken Salzgitter-Ringelheim und Hildesheim Hauptbahnhof ist heute Morgen aufgenommen worden. Er wird bis voraussichtlich Mittwoch, 2. August, um 12 Uhr bestehen bleiben. Seit 11 Uhr wird nun auch Derneburg wieder angefahren - der Halt Groß Düngen allerdings weiterhin nicht. Hier gibt es weitere Informationen zu den Einschränkungen.


Wölfenbüttel

12.01 Uhr: Wasser flutet Schule in Wolfenbüttels Innenstadt

Hier parkt gerade niemand mehr: Land unter auf einem Schulgelände am Rosenwall in Wölfenbüttel. Die Menschen im Innenstadtbereich werden aufgefordert, wenn noch nicht geschehen, ihre Fahrzeuge aus diesem Bereich zu bringen. Außerdem sollen Besucher das Zentrum meiden, um Anfahrtswege für die Hilfs- und Rettungsdienste freizuhalten. Mehr Hinweise zum Verkehr gibt es hier.


Hannover

11.30 Uhr: Weil verspricht "unbürokratische Hilfe"

"Unbürokratische Hilfe" sichert Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) - hier in Hannover an der über die Ufer getretenen Ihme - den Opfern des Hochwassers zu. Einen finanziellen Rahmen nannte der Regierungschef heute aber nicht. "Kurzfristig wird nach Möglichkeiten gesucht, unmittelbar Geschädigten eine finanzielle Soforthilfe zu zahlen", hieß es. Es soll zunächst ein Arbeitsstab beim Umweltministerium gebildet werden, um die Folgen der Flut strukturiert zu erfassen. Es sollen die Schäden in Häusern, in der Land- und Forstwirtschaft, in Betrieben und bei der Infrastruktur zusammengefasst werden.


Hildesheim

11.15 Uhr: Heinen-Kljajić besucht geflutete Uni in Hildesheim

Ein schlimmes Bild bietet sich derzeit auch in Gebäuden der Uni Hildesheim. Das Hochwasser hat gestern den Kulturcampus Domäne Marienburg geflutet und richtete "massive Schäden" an, so eine Hochschulsprecherin. Um 12 Uhr wird dort Niedersachsens Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić erwartet. (Anm. der Redaktion: Zunächst hatten wir irrtümlicherweise vermeldet, dass die Justizministerin kommen wird)


Goslar & Wolfenbüttel

10.58 Uhr: Gaffer-Problematik - in Goslar und Wolfenbüttel

Oliver Junk (CDU) Oberbürgermeister in Goslar im Interview mit dem NDR. © NDR

"Hochwasser-Touristen nerven mich"

Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) ist genervt vom Hochwasser-Tourismus in Goslar. Die Gaffer behindern Einsatzkräfte und zeigen wenig Feingefühl im Umgang mit Betroffenen.

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Wolfenbüttel

10.36 Uhr: Wolfenbüttler sollen Bürgertelefon nutzen

Noch ein Hinweis der Einsatzleitstelle an die Bürger in Wolfenbüttel: Bei Fragen zum Hochwasser nicht die 112 wählen, sondern die Nummer des Bürgertelefons. Erreichbar unter: (0 53 31) 86-150 beziehungsweise -151, -152, -153 oder -154.


Wolfenbüttel

10.25 Uhr: Wolfenbüttel: Konstante Pegelstände der Oker

Noch bis Sonntag sollen die Pegelstände der Oker in und um Wolfenbüttel etwa ihre Höhe behalten, sagt Matthias Tramp, Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfenbüttel.


Wolfenbüttel

10.18 Uhr: Weitere Helfer aus Niedersachsen

Seit dem Morgen sind 170 Einsatzkräfte in Wolfenbüttel. 30 zusätzliche Helfer ruhen sich derzeit in der Lindenhalle aus. Gestern waren 600 Kräfte vor Ort, erklärt Jörg Koglin, Leiter des Katastrophenstabes. Feuerwehreinheiten kommen aus Gifhorn und Helmstedt, im Einsatz auch: die Bereitschaft aus Wolfenbüttel und Salzgitter. Weitere Kräfte aus Niedersachsen seien bereits für den frühen Abend avisiert, so Koglin. Das DRK hilft ebenso. Die Hochwasserlage habe sich stabilisiert. "Doch so hieß es auch vor Tagen in Schladen", so der Leiter. Doch dann stieg das Wasser dort wieder.


Wolfenbüttel

10.10 Uhr: Gaffer werden zum Problem

Bürgermeister Pink: "Wir haben zunehmend eine Gaffer-Problematik". Man werde gegebenenfalls Platzverweise aussprechen. Eine positive Nachricht: Es melden sich viele Anwohner, die helfen wollen. Auf sie will die Stadt ab 16 Uhr zukommen.


Wolfenbüttel

10.08 Uhr: Drei Schwerpunktbereiche in Wolfenbüttel

Es gibt drei Schwerpunktbereiche in Wolfenbüttel: Die Steinhäuser Gärten, wo das Altenheim evakuiert wurde. Dort überprüfen derzeit Kräfte einen errichteten Wall aus Sandsäcken. Zweitens: Der Rosenwall in der Innenstadt. Die Straße wurde gestern gesperrt. "Das Wasser kam urplötzlich von der Oker", erklärt Bürgermeister Thomas Pink (CDU). Anwohner wurden evakuiert und in einem Krankenhaus untergebracht. Drittens: In Groß Stöckheim wurden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. "Die Lage ist dort stabil", so Pink. "Wir haben stabile Pegelstände der Oker, doch nun dringt das sonst niedrige Grundwasser durch einige Kellerböden". Hier seien die Bürger aufgefordert, sich zunächst einmal selbst zu helfen.


Wolfenbüttel

10.02 Uhr: Landrätin: "Lage spitzte sich zu"

Im Bereich der Steinhäuser Gärten spitzte sich die Lage in der Nacht zu. Darum entschied sich der Landkreis für den Katastrophenfall. Es wurden Kräfte aus Nachbarkommunen angefordert, erklärt Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD).


Niedersachsen

9.54 Uhr: Bilder aus dem Hochwasser

Hochwasser, Sandsäcke, Evakuierungen: Die Retter sind wegen der Wassermassen im Dauereinsatz. Blick in die betroffenen Gebiete in Bildern.

Die Bilder zum Hochwasser in Niedersachsen


Wolfenbüttel

9.40 Uhr: NDR.de überträgt Katastrophenstab-PK um 10 Uhr live

Der Katastrophenstab des Landkreises Wolfenbüttel gibt um 10 Uhr eine Pressekonferenz zur Hochwasser-Situation. NDR.de überträgt diese im Livestream.


Niedersachsen

9.15 Uhr: Katastrophenalarm - Was ist das?

In der Nacht hat der Landkreis Wolfenbüttel Katastrophenalarm ausgerufen. Somit übernimmt der eingesetzte Katastrophenschutzstab die Gesamtverantwortung und übergeordnete Koordination aller Einsätze für das Krisengebiet und fordert weitere Einsatzkräfte oder Materialien an. Bereits am Mittwochnachmittag hatte Goslar Katastrophenalarm ausgerufen. Er wurde Stunden später wieder aufgehoben.


Wolfenbüttel

9.05 Uhr: Wolfenbüttel: Evakuierung und Notfalltelefon

Neben Bewohnern eines Pflegeheims wurden in der Nacht in Wolfenbüttel auch 30 Anwohner einer Straße in ein Jugendgästehaus in Sicherheit gebracht. Der Katastrophenstab des Landkreises hat ein Bürgertelefon derzeit eingerichtet. Dieses ist ab jetzt bis 16 Uhr unter der Rufnummer (0 53 31) 86-15 0 beziehungsweise -151, -152, -153 oder -154 erreichbar.


Niedersachsen

9.00 Uhr: Über- und Rückblick: Videos vom Hochwasser

Die Videos aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten im Überblick:

Weitere Informationen
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Hochwasser-Lage: Ein Überblick in Videos

Das Hochwasser in Niedersachsen: An vielen Orten im Land schwellen die Flüsse an und werden Straßen überflutet. Hier sehen Sie die Videos aus den betroffenen Gebieten im Überblick. mehr


Sarstedt

8.45 Uhr: Lage in Sarstedt entspannt sich

Die Hochwasserlage in Sarstedt (Landkreis Hildesheim) hat sich entspannt. Der Pegelstand der Innerste sei seit gestern erheblich gesunken, sagte Helfried Basse, zuständig im Hildesheimer Dezernat für Umwelt und Sicherheit. Dennoch stehe in vielen Häusern immer noch das Wasser. Betroffene Anwohner und Landwirte sollten die Schäden dokumentieren und sich damit an die Gemeinden oder die Landwirtschaftskammer wenden. In Hannover ist die Leine erneut leicht gestiegen.


Wolfenbüttel

8.25 Uhr: Rosenwall in Wolfenbüttel geflutet

Oker-Wasser rings um die ehemalige Bastion "Joachimsberg" in Wolfenbüttels Herzen. Der Rosenwall ist geflutet.


Celle & Verden

8.07 Uhr: Aller-Pegelstand könnte steigen

"Die Wassermassen der Oker und der Leine werden im Verlauf des Wochenendes die Aller erreichen", kündigt NLKWN-Sprecher Achim Stolz an. "Am Sonntag könnte die Aller am Pegel Celle die Warnstufe 3 erreichen." Im Bereich Verden oberhalb von Bremen mündet die Aller dann in die Weser. "Dort wird nach derzeitigen Erkenntnissen nicht mit gravierenden Auswirkungen gerechnet", heißt es weiter. Die Weser könne noch Wasser aufnehmen. Die Elbe sei vom derzeitigen Hochwasser kaum betroffen.


Wolfenbüttel

7.57 Uhr: Wolfenbüttel kämpft gegen das Wasser


Niedersachsen

7.45 Uhr: NLWKN: Pegelstände im Blick

Im Internet informiert der NLWKN regelmäßig über die Pegelstände im Land. Ein kleiner, schneller Überblick über die Messpunkte, die Warnstufe 3 erreicht haben.

  • Glentorf: Schunter auf 1,73 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Groß Schwülper: Oker auf 1,73 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Harxbüttel: Schunter auf 3,22 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Heinde: Innerste auf 5,85 Meter. Tendenz: fallend
  • Herrenhausen: Leine auf 5,54 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Koldingen: Leine auf 5,01 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Neudorf-Platendorf: Ise auf 2,25 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Ohrum: Oker auf 4,27 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Peine: Fuhse auf 4,27 Meter. Tendenz: gleichbleibend
  • Poppenburg: Leine auf 3,67 Meter. Tendenz: gleichbleibend


Goslar

7.25 Uhr: Goslars OB: Gaffer behindern Einsätze

Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) kritisiert, dass die Arbeit der Rettungskräfte zunehmend durch Gaffer behindert werde. "Wir werden richtig gestört von Schaulustigen", sagte er der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Man werde die Einsatzorte wieder absperren, damit die Feuerwehrleute ihre Arbeit  machen könnten und nicht mehr von Menschen behindert werden, die Fotos von der Flut machen wollten. Auf der anderen Seite habe er auch eine enorme Hilfsbereitschaft erlebt. "Es melden sich Leute aus Dessau oder Berlin, die sagen, dass sie uns helfen wollen."


Hannover

7.07 Uhr: Leine-Pegelstand in Hannover konstant

Neben Braunschweig liegt auch Hannover auf dem Weg des Harz-Hochwassers Richtung Norden. Der Pegelstand der Leine in der Landeshauptstadt ist laut NLWKN erneut leicht angestiegen. Nach Angaben der Behörde hat der Fluss in Herrenhausen derzeit einen Stand von 5,55 Meter. Das sei ein "mittleres Hochwasser", so ein Sprecher. Sehr viel mehr solle es auch nicht mehr werden.


Wolfenbüttel

6.50 Uhr: Evakuierung im Seniorenheim in Wolfenbüttel

Weil ein Damm an der Oker in Wolfenbüttel gebrochen ist, drohte das Wasser in der Nacht in ein Pflegeheim zu laufen. Die Helfer rückten aus und errichten einen Schutzwall mit Sandsäcken. Bewohner wurde aus der ersten Etage in Sicherheit gebracht, teilte die Feuerwehr mit.


Hildesheim

6.35 Uhr: Pegelstand in Hildesheim sinkt

Der Pegelstand der Innerste am Hildesheimer Messpunkt des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sinkt kontinuierlich. Derzeit steht das Wasser dort auf einer Höhe von knapp sechs Metern - also einen guten Meter unter dem Extrem-Wert vom Dienstag. Dennoch haben die Helfer reichlich zu tun: Das Wasser drückt weiterhin gegen die durchweichten Dämme. "Die Pegelstände fallen, aber leider nicht so rasch wie erwartet", sagt ein Sprecher der Feuerwehr heute früh. An einer Stelle flickten Feuerwehrleute ein Leck, an einer anderen Stelle schwappe Wasser über den Damm. "Das hat aber keine Auswirkung auf die Bevölkerung oder Wohngebäude, das Wasser floss hier einfach ins Grüne", heißt es weiter.


Goslar

6.20 Uhr: Goslars OB fordert finanzielle Unterstützung

Ein Blick nach Goslar, wo sich gestern die Schäden des Hochwassers offenbarten: "Wir wissen, dass nicht jeder Eigentümer in der Lage sein wird, das finanziell zu bewältigen", sagt Oberbürgermeister Oliver Junk heute der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Er fordert finanzielle Unterstützung vom Land Niedersachsen. Sicherlich sei die Stadt in der Pflicht, ihren Bürgern zu helfen, doch "ohne Hilfe von außen, vom Land, wird es schwierig", so Junk.


Braunschweig

6.08 Uhr: Lage in Braunschweig entspannt

Die Lage in Braunschweig war in der Nacht laut Feuerwehr verhältnismäßig entspannt. Die Einsatzkräfte rückten dreimal aus. Seit gestern seien sie zu 26 Einsätzen gerufen worden. 200 Kräfte sind im Einsatz. Ob der Scheitelpunkt des Hochwassers Braunschweig bereits erreicht hat, kann die Feuerwehr in diesem Moment noch nicht genau sagen. An einem Messpunkt der Stadtentwässerung im südlichen Stadtteil Rüningen sei der Pegelstand seit zwei Stunden konstant hoch.


Wolfenbüttel

5.50 Uhr: Katastrophenalarm in Wolfenbüttel

In Wolfenbüttel heißt es an vielen Stellen: Land unter. In der Nacht wurde der Katastrophenalarm ausgelöst. "Wir hatten in der Nacht viele Einsätze, Sandsäcke wurden geschichtet und Wasser gepumpt", sagt ein Sprecher der Einsatzleitstelle. "Die untere Etage eines Pflegeheims wurde geräumt und die Bewohner wurden in Sicherheit gebracht", heißt es im Lagezentrum.


Niedersachsen

5.40 Uhr: Blick aufs Wetter: Sonne im Süden

Gestern zeigte sich vielerorts nach tagelangem Dauerregen wieder die Sonne in Niedersachsen. Zumindest ein Lichtblick am Himmel. Wie wird es heute? Sonne und Wolken wechseln sich ab, im Verlauf des Tages entwickeln sich vor allem im Norden einzelne Schauer oder Gewitter. Im Süden gibt es am meisten Sonne, hier bleibt es meist trocken.

Weitere Informationen
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Hochwasser in Niedersachsen: Der Donnerstag

Das Hochwasser in Niedersachsen hat sich vom Harz in Richtung Norden verlagert. In vielen Regionen war die Lage extrem angespannt. Die Ereignisse vom Donnerstag zum Nachlesen. mehr

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Hochwasser in Südniedersachsen: Der Mittwoch

Hochwasser hat große Teile Südniedersachsens überflutet. Im Landkreis Goslar wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Lesen Sie hier die Geschehnisse des Mittwochs in unserem Liveblog. mehr

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