Stand: 24.01.2020 07:05 Uhr

Hildesheims alte Stätten in neuem Licht

Die Stadt Hildesheim als "atemberaubender Lichtkunstparcours": Nichts weniger haben die Veranstalter der Internationalen Lichtkunst Biennale versprochen, die seit Donnerstag und noch bis Sonntagabend zum dritten Mal Hildesheim leuchten lässt. Die Künstlerinnen und Künstler aus elf Ländern, so heißt es, "treten mit ihren Arbeiten in den Dialog mit städtischen Gegebenheiten". Auch versteckte Orte und solche, die sonst wenig Beachtung finden, würden durch die Installationen sichtbar.

Weltkulturerbestätten in neuem Licht

Jeweils zwischen 18 und 23 Uhr ist die Lichtkunst überall in der Stadt zu sehen. Die Leinwände für diese speziellen Kunstwerke bilden Hauswände, Kirchen, öffentliche Plätze und andere Orte. Diesmal werden den Angaben zufolge unter anderem erstmals die Glashalle der Sparkasse und der Hindenburgplatz beleuchtet, außerdem das Landgericht, der Hohe Wall und der Bernwardstollen. Ebenfalls Teil des Programms seien Weltkulturerbestätten wie der Mariendom und die Michaeliskirche.

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Drei Personen, die von Lichtspielen angestrahlt werden.
3 Min

Lichtkunst-Biennale in Hildesheim

Weltkulturerbe in neuem Licht: Überall in Hildesheim spielt sich die Lichtkunst-Biennale ab. Nina Reckemeyer hat sich das angesehen. 3 Min

Eintritt ist kostenlos

Die Premiere der Lichtkunst Biennale gab es 2015 im Rahmen der 1.200-Jahr-Feier in Hildesheim. 2018 folgte die nächste Ausgabe. Jeweils rund 50.000 Menschen besuchten nach Angaben der Stadt die dezentrale Ausstellung. Der Eintritt zu den erleuchteten Stätten ist auch in diesem Jahr kostenfrei.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 23.01.2020 | 17:00 Uhr