Stand: 13.09.2019 16:04 Uhr

Kinderserien: Tipps aus der Kika-Mediathek

Floor hat allerlei Schwierigkeiten zu bewältige, Hugo hat Angst seinen besten Freund Marlon an den neuen Mitschüler Sander zu verlieren und Anton erzählt aus einer Zeit, die schon längst vergangen ist: Er wächst in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges auf. Wir stellen drei besondere Kinderserien vor, die in unserer Mediathek stehen.

Die Regeln von Floor

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Floor hat mir allerlei zu kämpfen. Also stellt sie Regeln auf, um die Schwierigkeiten zu meistern.

Floor hat es nicht leicht. Jeden Tag sieht sie sich vor Herausforderungen gestellt, die einem ganz schön zu schaffen machen können. Was macht man beispielsweise mit einem ätzenden Bruder, oder wenn man eine Krankheit haben möchte, die die Freundin schon hat und die deswegen Geschenke bekommt und Chips essen darf? Und nun hat Floor auch noch von einer Freundin ihrer Mutter eine hässliche Jacke geschenkt bekommen, von der sie nun behaupten soll, sie sehr zu lieben. Floor stellt Regeln auf, um diese alltäglichen Schwierigkeiten zu meistern.

"Die Regeln von Floor" ist unglaublich lustig, die kurzen, prägnanten Folgen haben eine Länge von knapp zehn Minuten. Die Geschichten sind direkt aus dem Leben gegriffen und besonders von der Hauptdarstellerin fantastisch gespielt. Diese niederländische Serie kann nur uneingeschränkt empfohlen werden.

Bis zum 2. Oktober 2019 steht sie in der Mediathek.

Mein bester Freund Marlon

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Als Sander in den Ort zieht und sich mit Marlon anfreundet, wird Hugo eifersüchtig.

Die achtjährigen Jungen Hugo und Marlon sind seit dem Kindergarten die allerbesten Freunde. Doch dann zieht Sander, ein neuer Junge, in den kleinen Ort und Marlon freundet sich rasch mit ihm an. Hugo ist eifersüchtig und sieht ihre enge Freundschaft bedroht. Aber kann Marlon nicht mit beiden Jungen befreundet sein?

"Mein bester Freund Marlon" erzählt sehr warmherzig und konsequent aus der Sicht der Kinder über Freundschaft und die Probleme damit. Die norwegische Serie überzeugt mit ihrer authentischen Inszenierung und den hervorragenden Kinderdarstellern.

Sie steht noch bis zum 1. Oktober 2019 in der ARD-Mediathek.

Der Krieg und ich

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In der ersten Folge von "Der Krieg und ich" erzählt Anton aus Deutschland von seinem Leben mitten im Krieg.

Wie haben eigentlich Kinder in ganz Europa den Zweiten Weltkrieg erlebt, der vor ziemlich genau achtzig Jahren begann? Die Serie "Der Krieg und ich" will darüber erzählen und wie es zum Krieg kam. Die Serie wendet sich an Kinder ab acht Jahren und jede der acht Folgen wird aus der Perspektive eines anderen europäischen Kindes erzählt. Es gibt Spielszenen und eine Sprecherin erklärt und ordnet das Gezeigte für die jungen Zuschauer ein. Außerdem wird Archivmaterial aus der Zeit des Nationalsozialismus verwendet. Besonders schwierige oder grausame Szenen werden mit Hilfe von Figuren und Modellen aufgelöst.

"Der Krieg und ich" wendet sich nicht nur an Kinder, sondern unbedingt auch an deren Eltern. Alle Folgen stehen noch bis 1. Juni 2024 in der Mediathek.

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | 14.09.2019 | 09:55 Uhr

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