Stand: 26.06.2018 12:30 Uhr

Spätromanische Schönheit: Der "Bücker Dom"

Die Leuchtkraft und Schönheit ihrer Fenster kommt denen der weltberühmten Kathedrale von Chartres gleich, schwärmen Kenner. Streicht Sonnenlicht durch ihr Bleiglas, dann erzählen sie in kristallenen Farben das Leben Jesu und Heiligen-Legenden. Kein Wunder also, dass der Volksmund die evangelisch-lutherische Stiftskirche St. Materniani et St. Nicolai in Bücken den "Bücker Dom" nennt.

Altarraum in der Stiftskirche St. Materniani et St. Nicolai in Bücken © Kirche im NDR Foto: Jürgen Gutowski

"Bücker Dom": Kirchenfenster à la Chartres

Die Kirche in Bücken ist schon von Weitem an den imposanten Doppeltürmen zu erkennen. Zu ihren Schätzen gehören die leuchtenden Glasfenster - sie gleichen denen in der Kathedrale von Chartes.

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Markenzeichen sind die Doppeltürme

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Schon von Weitem ist die Stiftskirche mit den Doppeltürmen zu erkennen.

Im Dreieck Nienburg, Verden und Bremen liegt Bücken - ein Flecken in der Grafschaft Hoya. Die Ursprünge der Ortschaft und ihrer Kirche gehen auf das Jahr 882 zurück. Damals gründet der Bremer Erzbischof Rimbert das Stift Bücken als Missionszentrum. Zunächst entsteht eine Holzkirche. Im 11. Jahrhundert erfolgt dann der Bau der romanischen Backstein-Basilika, im 13. und 14. Jahrhundert hat wiederum eine umfangreiche Erweiterung stattgefunden. Markenzeichen der Stiftskirche sind die weithin sichtbaren Doppeltürme.

Zu den besonderen Kunstschätzen zählen neben den spätromanischen Glas- und Geschichtenfenstern unter anderem der Schnitzaltar sowie die Triumphkreuzgruppe.