Die Ernährungs-Docs

Morbus Bechterew, Neurodermitis, Verstopfung

Montag, 26. Juni 2017, 21:00 bis 21:45 Uhr
Dienstag, 27. Juni 2017, 01:30 bis 02:15 Uhr
Mittwoch, 28. Juni 2017, 06:35 bis 07:20 Uhr

Essen als Medizin: In diesem einzigartigen Fernsehformat wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die "Docs" Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, allesamt erfahrene Mediziner, wollen mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome bei ihren Patienten deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen.

.

Vorschau: Die Ernährungs-Docs - Folge 16

Die Ernährungs-Docs -

Drei Menschen, drei Diagnosen: Morbus Bechterew, Neurodermitis, Verstopfung. Hilft zum Beispiel Zucchini der lädierten Haut? Die Ernährungs-Docs wissen Rat.

0 bei 0 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Morbus Bechterew: Erfolge durch antientzündliche Ernährung

Bild vergrößern
Die Rheumatologin Anne Fleck warnt Thomas N. davor, dass Morbus Bechterew zu einer dauerhaften Versteifung der Wirbelsäule führen kann.

In dieser neuen Folge von "Die Ernährungs-Docs" kommt Thomas N. aus Schwerte an Bord, der seit Jahrzehnten unter permanenten Schmerzen leidet. Der 46-Jährige hat eine besondere Form des Rheumas: Morbus Bechterew ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule und des Beckens. Lange ist er den Schmerzen davongelaufen, im wahrsten Sinne des Wortes: Thomas N. joggt schon früh morgens gegen die Morgensteifigkeit und hat sogar einen Halbmarathon absolviert. Doch er weiß selbst, dass er es übertrieben hat. "Sie nehmen erst seit anderthalb Jahren stärkere Medikamente", sagt Anne Fleck, "die sind wichtig - Sie dürfen Ihre Krankheit nicht einfach ignorieren!" Die Rheumatologin warnt davor, dass es zu einer dauerhaften Versteifung der Wirbelsäule kommen kann, und setzt auf eine antientzündliche Ernährung: Cashew-Milch mit Datteln, Zimt und Kurkuma. Außerdem mehr Gemüse, zum Beispiel Portulak, reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin C. Und zum Braten soll Thomas N. Kokosfett oder Ghee verwenden. Werden die Schmerzen nach ein paar Monaten spezieller Rheuma-Diät weniger?

Neurodermitis: Trigger identifizieren durch Auslassdiät

Bild vergrößern
Maxime hört zu, was er wegen seiner Neurodermitis eine Weile nicht mehr essen sollte - und was besonders gesund für ihn ist.

Maxime ist fünf Jahre alt und hat seit seiner Geburt Neurodermitis. Immer wieder kratzt er sich den Hals, die Kniekehlen oder Armbeugen blutig. Seine Mutter, von der der Junge die Hautkrankheit geerbt hat, ist ratlos: Doreen B. hat ihren Sohn nachts sogar schon mit Binden eingewickelt - nichts hat geholfen. Ernährungs-Doc Jörn Klasen zeigt den beiden mit einer Spezialkamera, wie die Haut schon in Mitleidenschaft gezogen ist. Und rät dazu, die Kortisonsalbe nur im äußersten Notfall anzuwenden. "Wir werden eine Auslassdiät starten", sagt der Internist, "Zitrusfrüchte lassen sie die nächsten Monate ganz weg, Erdbeeren die nächsten vier Wochen, Himbeeren doppelt so lang." Kein Weizen und möglichst wenig Süßigkeiten, dafür Gemüse. Damit ihr Sohn darauf Lust hat, rät Klasen der Mutter, Zucchini, Kohlrabi oder Rote Bete mit einem Spargelschäler in Nudelform zu bringen - und Maxime beim Kochen einzubeziehen. Kann auch ein 5-Jähriger schon eine Ernährungsumstellung durchhalten?

Mit Ballaststoffen gegen hartnäckige Verstopfung

Bild vergrößern
Tabuthema Verstopfung: Matthias Riedl zeigt Yvonne S., was sie beim Stuhlgang beachten sollte.

Yvonne S. hat eine Krankheit, über die kaum einer offen spricht - sie schon. Die 52-Jährige leidet an einer chronischen Obstipation: Verstopfung. Manchmal hat sie eine Woche keinen Stuhlgang! "Das vegetative Nervensystem steuert die Darmtätigkeit wie ein Schrittmacher", erklärt Matthias Riedl, "und das ist bei Ihnen aus dem Gleichgewicht. Ihr Darm ist träge." Das Ernährungsprotokoll zeigt: Yvonne S. isst viel zu wenig Ballaststoffe - 12 Gramm pro Tag, ihr Darm braucht aber 35 Gramm. Die Docs empfehlen ihr also ballaststoffreiche Ernährung. Doch die wirkt nur, wenn dazu 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag getrunken werden. Nur so können die Faserstoffe im Darm aufquellen und ihn wieder in Bewegung bringen. Wird die Cuxhavenerin so die Verstopfung überwinden können?

Weitere Informationen

Rezepte bei Morbus Bechterew

Wenig Fleisch, dafür viele entzündungshemmende Gewürze und gute Öle - diese leckeren und schnell zubereiteten Gerichte sind günstig bei Morbus Bechterew. mehr

Rezepte bei Neurodermitis

Lecker, schnell zubereitet und gesund: Diese Gerichte sind günstig bei Neurodermitis. mehr

Rezepte bei Verstopfung

Ballaststoffreich essen und viel trinken ist das A und O, um die Verdauung in Schwung zu bringen: Probieren Sie diese leckeren und gesunden Gerichte! mehr

Redaktionsleiter/in
Friederike Krumme
Redaktion
Claudia Gromer-Britz
Susanne Brockmann
Produktionsleiter/in
Tim Carlberg