Stand: 07.10.2018 12:23 Uhr

Kapitän wieder an Bord - Hansa wieder stabil

Hansa-Kapitän Oliver Hüsing (r.) hatte gegen den KSC alles im Griff.

Ein besseres Comeback hätte sich Oliver Hüsing beim Fußball-Drittligisten Hansa Rostock kaum wünschen können - entsprechend euphorisch äußerte er sich im "Hansa-TV"-Interview: "Ich bin überglücklich. Das ist das, worauf man in der Reha die ganze Zeit hinarbeitet", sagte der Kapitän der Mecklenburger, der beim 1:0 (0:0) über den Karlsruher SC erstmals seit seiner Verletzung Ende Juni (Außenmeniskusriss und Außenbandanriss im linken Kniegelenk) wieder auf dem Platz stand. Auch und vor allem dank Hüsings starkem Auftritt verscheuchte Hansa nach zuvor drei sieglosen Spielen in Folge das Krisengespenst und vergrößerte den Vorsprung zum Tabellenkeller wieder. Das freute den 25-Jährigen natürlich besonders. "Flutlicht, nasser Rasen und ein 1:0-Sieg. Mehr geht nicht für einen Verteidiger", sagte er dem NDR Nordmagazin.

Hüsing schließt die Schießbude der Liga

Nach anfänglicher Nervosität hielt Hüsing seine Abwehr zusammen und riss seine Neben- und Vorderleute mit wie in der vergangenen Saison, als Hansa mit 34 Gegentoren in 38 Partien eine aufstiegsreife Defensive stellte. In der laufenden Spielzeit war sie ohne Hüsing eher die Schießbude der Liga. 18 Gegentreffer haben die Norddeutschen schon kassiert - mehr haben nur Carl-Zeiss Jena (19), sowie der Tabellenvorletzte SV Meppen (19) und Schlusslicht Eintracht Braunschweig (23) vorzuweisen. "Jeder hat gesehen, wie wichtig er ist - wie er die Angriffe des Gegners löscht", lobte Abwehrspieler Phil Ofosu-Ayeh seinen Kapitän.

Dotchev wünscht sich jetzt eine Serie

Auch Trainer Pavel Dotchev war mit dem Hüsing-Comeback zufrieden: "Er hat hervorragend gekämpft. Zwar hatte er am Anfang ein paar Unsicherheiten, aber das Spiel hat ihm gutgetan. Er ist nicht nur als Spieler, sondern auch als Persönlichkeit wichtig." Auf dem Erfolgserlebnis will Dotchev aufbauen: "Seit ich in Rostock bin, ist das die erste Mini-Krise. Dieser Sieg hat uns gutgetan. Ich wünsche mir, dass wir jetzt eine Serie starten."

Gut anderthalb Wochen haben die Rostocker nun Zeit bis zum Nachholspiel beim Halleschen FC (am 16. Oktober). "Diese Zeit können wir nutzen, um weiter daran zu arbeiten, dass wir als Team noch gefestigter werden", gab Hüsing die Marschroute für die kommenden Tage aus.

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