Stand: 15.04.2018 15:59 Uhr

Hansa harmlos, aber mit Punkt beim KSC

von Johannes Freytag, NDR.de

Die Drittliga-Fußballer von Hansa Rostock warten weiter auf den ersten Sieg seit Mitte Februar (1:0 gegen Magdeburg). Die Mecklenburger erkämpften sich aber am Sonntag beim Aufstiegskandidaten Karlsruher SC ein achtbares 0:0 - bereits das fünfte Remis in Folge für die Elf von Trainer Pavel Dotchev. Hansa-Keeper Janis Blaswich, der den Club im Sommer verlassen wird, verhinderte mehrfach ein Gegentor, zudem traf KSC-Stürmer Fabian Schleusener nur die Querlatte. Offensiv bot Rostock einmal mehr eine enttäuschende Vorstellung.

Hansa defensiv stark, offensiv schwach

Hansa ging stark ersatzgeschwächt in die Partie - schon beim Abschlusstraining hatte Dotchev lediglich 13 Profis dabei. So mussten in Karlsruhe die angeschlagenen Oliver Hüsing (Adduktoren) und Fabian Holthaus (muskuläre Probleme) von Beginn an ran. Das Duo agierte aber ebenso sicher wie der Rest der Rostocker Abwehr, die im ersten Durchgang eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum sie zu den besten Defensivreihen der Liga zählt. Zwar waren die Karlsruher die klar spielbestimmende Mannschaft, Hansa-Keeper Blaswich musste jedoch nur einmal eingreifen, als er einen Kopfball von David Pisot zur Ecke abwehrte (16.). Offensiv blieben die Norddeutschen allerdings nahezu alles schuldig: Soufian Benyamina, Pascal Breier & Co. brachten keinen einzigen gefährlichen Torabschluss zustande.

Blaswich rettet den Punkt

Auch nach Wiederanpfiff dominierte der KSC, fand jedoch weiterhin kaum ein Durchkommen gegen das Hansa-Bollwerk. Wenn doch, war Blaswich auf dem Posten. So rettete er per Fuß gegen Fabian Schleusener (78.) und hatte wenig später Glück, dass der KSC-Angreifer aus kurzer Distanz nur die Querlatte traf. Die Dotchev-Elf beschränkte sich weiterhin darauf, hinten die Null zu halten. Vorne blieb es allerdings auch bei der Null. Bryan Henning schoss genau in die Arme von KSC-Keeper Benjamin Uphoff (77.) und Tim Väyrynen scheiterte aus kurzer Distanz (90.). Ein Siegtreffer bei den wenigen Torgelegenheiten wäre allerdings auch zu viel des Guten gewesen für die insgesamt harmlosen Rostocker.

Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 15.04.2018 | 19:30 Uhr

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