Weizenähren, -körner und Mehl © fotolia Foto: Christian Jung

Weizen - ideal für Kuchen und Co.

Stand: 04.11.2020 10:50 Uhr

Weizen ist eines der bekanntesten Getreide der Welt. Zu unterscheiden ist zwischen Hartweizen, der ideal ist, um Pasta daraus herzustellen, und Weichweizen, der sich besonders gut zum Backen eignet.

Weichweizen wird vor allem zu Mehl vermahlen und ist ein wichtiger Bestandteil vieler Brot-, Kuchen- oder Kekssorten. Er ist reich an Kohlenhydraten, die dem Körper schnell Energie liefern. Beim Mahlen werden der Keim und die Randschichten des Korns entfernt. Dadurch geht das Brot gut auf und bekommt eine schöne, lockere Konsistenz. Es enthält aber kaum noch Nähr- und Ballaststoffe und sättigt nicht besonders gut. Deshalb sollte man möglichst zu Vollkornmehl greifen, bei dem das ganze Korn verarbeitet wird.

Grieß, Bulgur und Couscous - beliebte Weizenprodukte

Ein Holzlöffel liegt in einer Schale mit Grieß. © fotolia.com Foto: Printemps
Brei und Pudding sind beliebte Süßspeisen, die aus Grieß hergestellt werden.

Grieß ist ein weiteres wichtiges Weizenprodukt, das beim Mahlen des Getreides entsteht. Dabei handelt es sich um kleine, sehr feine Teilstückchen des Korns. Aus Weichweizengrieß können beispielsweise Brei und Pudding zubereitet werden. Hartweizengrieß ist das Ausgangsprodukt für viele Pastasorten und für Couscous, der in der nordafrikanischen Küche eine wichtige Rolle spielt. Zur Herstellung von Bulgur, der vor allem in der Küche des Nahen Ostens beliebt ist, werden dagegen die Hartweizenkörner geschrotet, gedämpft und wieder getrocknet. Sowohl Couscous als auch Bulgur müssen nicht mehr gekocht werden, sondern nur noch in heißem Wasser aufquellen.

Weizen - Grundlage für Korn

Neben Roggen ist Weizen die Getreidesorte, die am häufigsten zu Hochprozentigem weiterverarbeitet wird. So nutzt man ihn zum Brennen von Schnäpsen wie Wodka oder Korn.

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