Stand: 08.06.2018 16:17 Uhr  | Archiv

Was darf auf den Grill?

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Fleisch, Gemüse und Fisch sind eine gute Alternative zu Grillwürsten.

Neben Würstchen eignet sich Fleisch wie Rindersteak, Kotelett vom Schwein und Lamm sowie Geflügel gut zum Grillen. Ist das Fleisch gleichmäßig mit Fett durchzogen, ist das positiv, denn so trocknet es beim Grillen nicht zu stark aus und bleibt schön saftig. Absolut tabu, da gesundheitsschädlich, sind gepökelte oder geräucherte Fleischwaren. Kassler, Bockwurst, Wiener Würstchen oder Leberkäse gehören auf keinen Fall auf den Grill.

Fisch vom Grill

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Spezielle Fischgitter sorgen dafür, dass der Fisch bei der Zubereitung nicht zerfällt oder am Rost hängenbleibt.

Bei Fisch sind Steaks von Lachs, Thun- oder Schwertfisch ideal zum Grillen, da sie fest sind und nicht so schnell zerfallen. Fischfilets gart man am besten mit frischen Kräutern und Zitrone verpackt in gewässertem Grillfurnier, sogenannten Wood-Wraps aus dünnem Zedern-, Buchen- oder Erlenholz. So bleiben sie schön saftig. Fischfilets lassen sich zudem auf gewässerten Räucherbrettern sowie Grillplatten aus Keramik oder Gusseisen zubereiten. Auch ganze Fische wie Forelle, Makrele oder Dorade lassen sich auf dem Grill garen. Damit sie nicht zerfallen und sich leicht wenden lassen, empfiehlt es sich, ein spezielles Grillgitter zu verwenden. Für ein schönes Aroma ist es ratsam, den Fisch vorher nach Geschmack mit Knoblauch, Kräutern, Zitrone oder Oliven zu füllen.

Gemüse vom Grill

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Auch Gemüse wie Zucchini schmeckt sehr gut vom Grill.

Auch Vegetarier müssen nicht aufs Grillvergnügen verzichten. Neben Soja- und Tofuwürsten können sie Gemüse vom Grill genießen. Besonders gut eignen sich Paprika-, Zucchini- oder Auberginen-Scheiben, Pilze, Maiskolben oder Kartoffelscheiben. Vor dem Grillen empfiehlt es sich, das Gemüse mit etwas Öl zu bestreichen und nach Geschmack mit Pfeffer, Salz, Knoblauch oder Chili zu würzen. Lecker schmeckt auch spezieller griechischer Grillkäse. Schäfskäse hingegen lässt sich mit ein wenig Öl, Gewürzen und Kräutern in Pergament verpacken und bei indirekter Hitze auf dem Grill garen.

Was ist beim Grillen zu beachten?

Wenn beim Grillen Fleischsaft austritt und verbrennt oder Marinaden in die Glut tropfen, können gesundheitsgefährdende Stoffe wie Benzpyrene entstehen, die als stark krebserregend gelten. Sie steigen mit dem Rauch auf und gelangen in das Grillgut und die Atemwege. Um das zu vermeiden, das Grillgut vor der Zubereitung gut abtupfen oder auf einer Grillplatte zubereiten. Verbrannte Stellen unbedingt vor dem Verzehr abschneiden. Ebenfalls wichtig: Fleisch und Fisch sollten gut durchgaren, um eventuell vorhandene Keime abzutöten.

Grillen

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Mein Nachmittag | 20.05.2016 | 16:10 Uhr

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/Was-darf-auf-Grill,grillgut100.html

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