Bildmontage: Jean-Guihen Queyras, Mark Simpson und Pierre-Laurent Aimard © Sim Canetty-Clarke / Marco Borggreve / Wiener Konzerthaus Foto: Sim Canetty-Clarke / Marco Borggreve / Julia Wesely

Klaviertrios: Helmut Lachenmann & Martin Suckling

Stand: 19.11.2021 09:00 Uhr

Weltklasse für die zeitgenössische Musik: Pianist Pierre-Laurent Aimard kommt gemeinsam mit Cellist Jean-Guihen Queyras und Klarinettist Mark Simpson für ein Konzert in den Kleinen Saal der Elbphilharmonie.

Auf dem Programm stehen Werke von Helmut Lachenmann, darunter Solowerke und sein Klaviertrio "Allegro sostenuto", die an diesem Abend den "Visiones (after Goya)" von Martin Suckling gegenübergestellt werden.

Konzerte in 2G-Regelung

Bitte beachten Sie: Alle Konzerte in der Elbphilharmonie ab dem 20. November finden nach der 2G-Regel statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Elbphilharmonie.

Di, 23.11.2021 | 19.30 Uhr
Hamburg, Elbphilharmonie, Kleiner Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Mark Simpson Klarinette
Jean-Guihen Queyras Violoncello
Pierre-Laurent Aimard Klavier
           
HELMUT LACHENMANN
Dal niente für Klarinette solo
Pression für Violoncello solo
Guero für Klavier
Allegro sostenuto für Klaviertrio 
MARTIN SUCKLING
Klaviertrio "Visiones" (nach Goya)

Hinweis: Diese Konzerte werden nach der 2G-Regelung durchgeführt.

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Lachenmann: Einmalige Klangerlebnisse

Die Zeiten, in denen Helmut Lachenmann als "schwieriger Komponist" bezeichnet wurde, liegen glücklicherweise schon länger zurück. Eine Vielzahl von Aufführungen in den großen Musikzentren hat mittlerweile bekannt gemacht, welche Fülle ungewohnter, ja einmaliger Klangerlebnisse seine Musik zu bieten hat.

Komponist Helmut Lachenmann © Astrid Karger Foto: Astrid Karger
Mit seiner "musique concrète instrumentale" legt Helmut Lachenmann den Fokus auf ungewöhnliche Klangerlebnisse.

Hamburg ist dabei für Helmut Lachenmann immer ein besonderer Ort gewesen - hier wurde 1997 seine Oper "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" uraufgeführt, und hier spielt seine Musik auch in den Konzerten des NDR in den letzten Jahren des Öfteren eine herausragende Rolle.

Neue Wege für Klavier, Klarinette und Violoncello

Ein illustres Trio von Weltklassesolisten aus Frankreich und Großbritannien bringt nun drei der profiliertesten Solostücke Lachenmanns und mit "Allegro sostenuto" auch eines seiner schönsten Kammermusikwerke in den Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Lachenmanns Klarinettentrio ist ein Stück der "musique concrète instrumentale", in dem der Komponist in ganz neue Bereiche der Klangbehandlung vorstößt.

Gegenübergestellt wird der Musik Lachenmanns ein neues Trio des britischen Komponisten Martin Suckling - dessen "Visiones (after Goya)" beziehen sich auf ein Skizzenbuch des großen spanischen Malers und wurden 2015 erstmals beim Aldeburgh Festival aufgeführt.

Orchester und Vokalensemble