Stand: 05.09.2022 16:38 Uhr

Nachrichten aus Dithmarschen, Steinburg, Südliches Nordfriesland

Forscherin: Unglückliche Umstände führt zum Tod von Delfin in der Meldorfer Bucht

Ein Delfin ist am Sonntagmorgen in der Meldorfer Bucht (Kreis Dithmarschen) gestorben. Rettungskräfte transportierten das Tier zunächst bei ablaufendem Wasser vom Watt an der Badestelle zum Büsumer Außenbecken. Dort ließen sie den Delfin nach Angaben der Schutzstation Wattenmeer wieder ins Wasser. Das orientierungslose Tier verirrte sich im Museumshafen allerdings erneut ins Flachwasser. Nachdem die Rettungskräfte den Delfin per Boot in Richtung Schleuse lenkten, verendete er dort. Prof. Ursula Siebert vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) betonte, dass viele unglückliche Umstände zu dem Tod des Delfins geführt hätten. Die zahlreiche Schaulustigen seien für das Tier unwesentlich gewesen. Problematisch waren viel mehr die Ebbe, zu viel Schiffsverkehr und die weiten Wege, um so ein schweres Tier sicher ins Meer zu bringen. Es handelte sich um einen sogenannten Gewöhnlichen Delfin, ein 2,23 Meter langes Männchen. Sichtungen in Deutschland sind extrem selten. Delfine haben keine Erfahrung im Wattenmeer und stranden deshalb. | NDR Schleswig-Holstein 05.09.2022 16:30 Uhr

Wattenmeer-Jugendkonferenz mit Teilnehmern aus drei Ländern

Unter dem Motto "Unser Erbe. Unsere Zukunft" haben sich junge Menschen in St. Peter-Ording zum Schutz des Lebensraumes Wattenmeer ausgetauscht. An der trilateralen Jugendkonferenz nahmen bis Sonntag junge Erwachsene aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden teil. Nach Angaben einer Sprecherin vom "Gemeinsamen Wattenmeer Sekretariat" soll das junge Gremium alle vier Jahre zusammen kommen und vor der Ministerkonferenz tagen. Die findet am 28. November in Wilhelmshaven statt. Dort wollen die Jugendlichen die Ergebnisse ihres Austauschs präsentieren. | NDR Schleswig-Holstein 05.09.2022 16:30 Uhr

Dithmarschen-Tag laut Veranstalter erfolgreich wie nie zuvor

Bei der sechsten Auflage des Dithmarschen-Tags am vergangenen Sonnabend präsentierten sich Vereine und Verbände aus der Region auf dem Marktplatz in Heide. Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete die Veranstaltung. Mitorganisator Oliver Kumbartzky vom Verein "Wir sind Dithmarschen" ist sehr zufrieden: "Das war der erfolgreichste Dithmarschen-Tag aller Zeiten." Nach Angaben von Kumbartzky waren rund 15.000 Besucher und über 90 Vereine und Verbände vor Ort. | NDR Schleswig-Holstein 05.09.2022 08:30 Uhr

Bürgermeisterwahl auf Helgoland geht in die Stichwahl

Helgoland hat am Sonntag gewählt, aber wer Bürgermeister wird, ist trotzdem noch nicht entschieden. Bei der Wahl auf der Nordseeinsel hat keiner der fünf Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht. Der parteilose Thorsten Pollmann und Sinditt Küster (SPD) erhielt am Sonntag die meisten Stimmen. Bei der Stichwahl in zwei Wochen entscheidet sich also, wer von beiden im kommenden Jahr die Nachfolge des amtierenden Bürgermeisters Jörg Singer (parteilos) antritt. Thorsten Pollmann erhielt 32,5 Prozent der Stimmen. Sinditt Küster kam auf 27,8 Prozent. Die SPD unterstützt ihre Kandidatur. Insgesamt waren 1.348 Helgoländerinnen und Helgoländer wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung betrug 62,5 Prozent. | NDR Schleswig-Holstein 05.09.2022 06:00 Uhr

Regionale Nachrichten aus dem Studio Heide

Das Studio Heide liefert jeden Werktag um 8.30 Uhr und 16.30 Uhr Nachrichten für die Region. Das Team ist zuständig für die Kreise Steinburg und Dithmarschen, die Landschaft Stapelholm, die Halbinsel Eiderstedt und die Insel Helgoland.

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Grafik: Eine Sprechblase, in der die Kontur des Landes Schleswig-Holstein abgebildet ist. © NDR
2 Min

Regionalnachrichten aus dem Studio Heide 16:30 Uhr

Die Reporter berichten aus den Kreisen Steinburg und Dithmarschen, der Landschaft Stapelholm, von der Halbinsel Eiderstedt und der Hochseeinsel Helgoland - jeden Werktag um 08.30 und 16.30 Uhr. 2 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 05.09.2022 | 16:30 Uhr

Nachrichten aus Schleswig-Holstein

Die Kieler Synagoge. © NDR Foto: Friederike Hoppe

Kiel hat wieder eine Synagoge: "Raus aus der Unsichtbarkeit"

86 Jahre nach der Zerstörung des alten Gotteshauses haben Jüdinnen und Juden in Kiel seit Sonntag wieder einen festen Ort zum Beten. mehr

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