Stand: 11.12.2019 12:11 Uhr  - NDR 1 Welle Nord

Schüler wohl an Reizgasalarm in Neumünster schuld

Sieben Wochen nach einem Gasalarm am Berufsbildungszentrum (BBZ) in Neumünster hat die Kripo einen Tatverdächtigen ermittelt. Ein 17-jähriger Schüler steht laut Polizei im Verdacht. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler seien vernommen worden, unterstützt worden seien die Ermittlungen von der Schulleitung. So sei man dem Schüler auf die Spur gekommen. Er soll mit Tierabwehrspray hantiert und so den Großeinsatz ausgelöst haben. Der Jugendliche muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Insgesamt waren 75 Berufsschüler betroffen

Zahlreiche Schüler hatten bei dem Vorfall am 24. Oktober über Kopf- und Halsschmerzen oder Husten geklagt. Vier Personen kamen ins Krankenhaus, 23 wurden in der Theodor-Litt-Schule ärztlich versorgt. Insgesamt sollen 75 Berufsschüler betroffen gewesen sein. Die Gründe waren zunächst unklar. Messungen von Feuerwehrleuten, die unter Atemschutz in die Theodor-Litt-Schule gegangen waren, hatten nichts ergeben.

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Neumünster: 75 Schüler klagen über Atemnot

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 11.12.2019 | 13:30 Uhr

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