Stand: 23.09.2018 16:37 Uhr

Andresen soll für Nord-Grüne ins Europaparlament

Der Grünen-Landesvorsitzende Steffen Regis (l.), die beiden schleswig-holsteinischen Bewerber für die Bundesliste für die Europa-Wahl Rasmus Andresen und Anna Leidreiter, sowie Co-Landesvorsitzende Anna Tranziska (r.) stehen beim Landesparteitag auf der Bühne.

Die schleswig-holsteinischen Grünen schicken Landtagsvizepräsident Rasmus Andresen und Anna Leidreiter von der Stiftung World Future Council ins Kandidatenrennen zur EU-Wahl im Mai nächsten Jahres. Auf ihrem Landesparteitag in Harrislee (Kreis Schleswig-Flensburg) mussten sie zwei Kandidaten küren. Dafür hatten sich zwei Frauen und drei Männer beworben

Leidreiter setzt sich gegen Resy de Ruijsscher durch

Leidreiter setzte sich mit 93 zu 13 Stimmen gegen Resy de Ruijsscher durch, die auf dem Parteitag spontan ihre Bewerbung eingereicht hatte. Andresen gewann die Abstimmung mit 75 Stimmen klar vor Manfred Sallach (18 Stimmen) und Philipp Schmagold (20 Stimmen). Der Vorstand hofft, dass auf der Bundesdelegiertenkonferenz im November mindestens ein Schleswig-Holsteiner auf einen aussichtsreichen Listenplatz für die Europawahl gewählt wird.

Leidreiter: Im Norden arbeiten wir grenzüberschreitend

Im Moment höre man sehr oft, dass Europa in der Krise ist, sagte Leidreiter NDR Schleswig-Holstein. "Ich glaube auf diesem Landesparteitag zeigen wir, dass Europa mehr Zusammenhalt kann." Im Norden arbeite man mit Dänemark auch grenzüberschreitend. "Das ist für uns als Menschen der bessere Weg als ein getrenntes Europa. Dafür möchte ich auch in Brüssel im Europaparlament kämpfen", betonte Leidreiter.

Der Landesvorsitzende Steffen Regis hatte zu Beginn des Landesparteitages auf die aktuelle Lage in Berlin geblickt und moniert, die große Koalition kreise um sich selbst, anstatt zu regieren. Die wehrhafte Demokratie sei angewiesen auf Parteien, die Mut zur Zukunft hätten.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 23.09.2018 | 16:00 Uhr

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