Ein Mann hält bei einer Auktion eine alte russische Goldmünze in der Hand. © dpa-Bildfunk/Auktionshaus Künker

Osnabrücker Auktionshaus versteigert Münze für 210.000 Euro

Stand: 29.01.2021 19:23 Uhr

Die Geduld hat sich ausgezahlt: Denn ein Händler hatte dem Berliner Vorbesitzer gerade mal 900 Euro für die seltene russische Münze aus dem Jahr 1757 zahlen wollen.

Eine Sprecherin des Auktionshauses Künker in Osnabrück bestätigte am Freitag einen Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Es handele sich demnach um eine Münze mit dem Porträt der Kaiserin Elisabeth. Den Angaben zufolge war der 70-jährige Vorbesitzer beim Aufräumen auf das Erbstück von seinem Vater gestoßen.

Der Zarin gefiel ihr Porträt nicht

Ein Händler erklärte die Münze für gefälscht, ein zweiter wollte nur 900 Euro dafür zahlen. Damit wollte sich der Berliner aber nicht zufrieden geben. Er recherchierte gemeinsam mit seiner Frau weiter. So stießen sie im Katalog des Auktionshauses auf ähnliche Münzen. Ein Experte erkannte, dass es von dieser Zehn-Rubel-Münze in Gold nur wenige Exemplare gibt. Denn der Kaiserin hatte das Porträt nicht gefallen. Deshalb sei die Produktion eingestellt worden, so die Sprecherin weiter.

Vater 1904 in St. Petersburg geboren

Woher die Münze genau stammt, ist unklar. Allerdings sei der Vater des Verkäufers noch zu Zarenzeiten 1904 in St. Petersburg geboren worden, heißt es. Mit dem Geld will der 70-Jährige nun seine Eigentumswohnung bei der Bank ablösen oder neu investieren.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 29.01.2021 | 15:00 Uhr

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