Stand: 31.07.2019 16:04 Uhr

225.000 Euro zu viel Gehalt - Prozess verschoben

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Eine Reinigungskraft hat versehentlich mehr als 225.000 Euro Gehalt bekommen - und gibt sie nicht wieder her. (Themenbild)

Der für Donnerstag geplante Beginn eines Berufungsverfahrens am Landgericht Osnabrück verschiebt sich. Der Fall ist skurril: Eine geringfügig beschäftigte Reinigungskraft hatte von ihrem Arbeitgeber anstelle der üblichen 340 Euro versehentlich mehr als 225.000 Euro überwiesen bekommen. Das war bereits im Juni 2018, doch die 27-Jährige hat das Geld noch immer nicht zurückgezahlt. Zudem soll sie erhebliche finanzielle Gegenleistungen gefordert haben. Am Arbeitsgericht hatte sie nach Angaben des Landgerichts der Rückzahlung zugestimmt, zu diesem Zeitpunkt aber offenbar schon rund 100.000 Euro beiseite geschafft. Das Amtsgericht hatte die Frau wegen versuchter Erpressung zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft war gegen diese Entscheidung in Berufung gegangen. Nun kann die 27-Jährige am Donnerstag nicht im Landgericht erscheinen, weil sie sich in Bulgarien aufhält. "Es hat sich erst jetzt herausgestellt, dass sie die Ladung nicht oder nicht rechtzeitig erhalten hat", sagte ein Gerichtssprecher. Die Frau habe angegeben, so schnell keinen Flug zu bekommen. Ein Ausweichtermin steht noch nicht fest.

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18.09.2019 17:00 Uhr
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 31.07.2019 | 17:00 Uhr

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