Stand: 23.05.2019 15:23 Uhr

Wischhafen: Polizei hält Gewalttat für aufgeklärt

Knapp eine Woche nach dem gewaltsamen Tod einer 31-jährigen Frau in Wischhafen (Landkreis Stade) hält die Polizei die Tat für weitgehend aufgeklärt. Die Ermittler gehen eigenen Angaben zufolge davon aus, dass die Frau von ihrem getrennt lebenden Ehemann erschossen wurde. Die Indizienkette müsse noch geschlossen werden, aber auf diesen Ablauf deute im Moment alles hin, sagte ein Polizeisprecher.

Flüchtiger Mann tötet sich offenbar selbst

Polizisten hatten die tote Frau am vergangenen Wochenende in ihrem Haus in Wischhafen gefunden. Außerdem war ihre Schäferhündin getötet worden. Am Montag wurde dann die Leiche des Ehemannes von einem Spaziergänger in Norderstedt entdeckt. Der 52-Jährige hatte sich offenbar selbst erschossen. Die Polizei hatte in den Tagen zuvor öffentlich nach ihm gefahndet. Warum er seine Frau umgebracht hat, wisse man noch nicht, so ein Polizeisprecher. Sollten sich die bisherigen Ermittlungsergebnisse bestätigen, dürfte das Verfahren letztlich eingestellt werden.

Auto in Schleswig-Holstein entdeckt

Am Mittwoch war nach einem Zeugenhinweis das Fluchtfahrzeug des Mannes auf einem Bahnhofsparkplatz in Herzhorn (Schleswig-Holstein) sichergestellt worden. Der 52-Jährige hatte das Fahrzeug dort offenbar nach der Veröffentlichung der Fahndungsmeldung abgestellt. Von dort fuhr er dann vermutlich mit der Bahn weiter nach Norderstedt. Zeugen, die Hinweise zu dem Fall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Stade unter der Telefonnummer (04141) 10 22 15 zu melden.

Weitere Informationen

Tote Frau in Wischhafen: Ehemann tot aufgefunden

Ein 52-Jähriger, der in Wischhafen (Landkreis Stade) seine Frau getötet haben soll, ist in Norderstedt tot aufgefunden worden. Offenbar hat er sich das Leben genommen. (20.05.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 23.05.2019 | 13:30 Uhr

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