Stand: 06.12.2022 12:46 Uhr

Taubenproblem: Stadt Lüneburg setzt auf künstliche Eier

Na nu? Wer schaut denn da durch's Fenster? Reinhard Zimpel aus Rostock fotografierte diese neugierige Taube auf dem Fenstersims. © NDR Foto: Reinhard Zimpel aus Rostock
Eine Taube kommt selten allein - die Stadt Lüneburg will die Zahl der Tiere reduzieren. (Themenbild)

Die Stadt Lüneburg kämpft gegen zu viele Tauben. Zu diesem Zweck hat sie jetzt am Rand der City einen ersten Taubencontainer aufgestellt. Für einen zweiten Container wird noch ein Standort gesucht. Mit Futter werden die Tauben in die Container gelockt. Wenn sie dort ihre Nester bauen, können ihre Eier gegen Plastikeier ausgetauscht werden. Schlüpfen kaum mehr Taubenküken, sinkt auch die Zahl der Tauben in der Stadt, so die Idee dahinter. Der Verein Stadttauben Lüneburg hält den Schritt für überfällig - schließlich seien die Taubencontainer schon vor drei Jahren versprochen worden. Die Vereinsvorsitzende Inge Prestele kritisiert aber den Standort direkt neben einer Hauptverkehrsstraße. Wenn ein Taubenschwarm plötzlich aufsteige, könnten Autofahrer abgelenkt werden, so Prestele. Außerdem seien zwei Taubencontainer zu wenig. Um das Lüneburger Taubenproblem zu lösen, bräuchte man nach Ansicht des Vereins acht Container.

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Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 07.12.2022 | 06:30 Uhr

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