VIDEO: Vierjähriger tot aus Fluss geborgen: Mutter unter Verdacht (2 Min)

Obduktionsergebnis: Vierjähriger aus Rotenburg ist ertrunken

Stand: 09.11.2020 20:20 Uhr

Der Vierjährige, der vergangene Woche tot aus der Wümme geborgen wurde, ist laut Staatsanwaltschaft Verden ertrunken. Die Mutter hat sich nach Angaben der Behörde noch nicht zu den Umständen geäußert.

Die 40-Jährige stehe wegen Totschlags an ihrem Sohn unter Verdacht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem NDR in Niedersachsen. Ob sie den Vierjährigen tatsächlich getötet hat, ist aber weiterhin unklar. Die Mutter befindet sich nach ihrer Festnahme auf richterliche Anordnung in einer psychiatrischen Klinik.

Mit dem Kind aus Klinik verschwunden

Rettungskräfte hatten den Leichnam des Jungen in der Nacht zu Freitag aus der Wümme geborgen. Zuvor hatte sich die Frau mit ihrem Sohn im Diakonieklinikum Rotenburg aufgehalten, war dann aber am Donnerstagabend mit dem Kind verschwunden. Warum sie den Jungen mitnahm und was ihm genau fehlte, ist bislang unbekannt. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte lediglich, dass das Kind "behandlungsbedürftig" gewesen sei.

Archiv
Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Lüneburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 09.11.2020 | 17:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Einsatzkräfte der Polizei laufen auf die Eingangstür eines Einfamilienhauses zu.

Dreifach-Mord von Bispingen: Staatsanwaltschaft am Zug

Die polizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen. Ein Mann soll eine Frau und deren Kinder getötet haben. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen