Stand: 10.09.2020 11:10 Uhr

Hahnöfersand rückt dem Öko-Tourismus näher

Die Ostbucht der Ausgleichsmaßnahme Hahnöfersand © Ulrich Mierwald/ Kieler Institut für Landschaftsökologie
Hahnöfersand: Die Gefängnis-Halbinsel soll zum Natur-Erlebnis für Touristen werden.

Erst Knast, dann Natur-Idyll? Für die Elb-Halbinsel Hahnöfersand wird das immer wahrscheinlicher. Die zuständige Gemeinde Jork hat am Mittwochabend einstimmig für ein Konzept gestimmt, das naturnahen Tourismus vorsieht. Das bestätigte der Leiter des Fachbereichs Bauen, Arne Krüger, gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Demnach soll der Flächennutzungsplan für Hahnöfersand geändert und ein Bebauungsplan auf den Weg gebracht werden.

Jugendknast soll 2027 schließen

Wasserdicht ist der Plan allerdings noch nicht: Dazu muss ihm der Verwaltungsausschuss am kommenden Dienstag noch endgültig zustimmen. Momentan wird Hahnöfersand noch als Standort für ein Jugendgefängnis der Stadt Hamburg genutzt - und das schon seit mehr als 100 Jahren. Bis spätestens 2027 soll die Anstalt allerdings geschlossen werden und das Eiland künftig als ökologische Ausgleichsfläche dienen.

Dieses Thema im Programm:

Regional Lüneburg | 10.09.2020 | 08:30 Uhr

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