Stand: 20.03.2018 19:29 Uhr

Gruppe bekennt sich zu Brandanschlag bei Unterlüß

Angezündete Kabel haben am Montag den Zugverkehr im Landkreis Celle behindert.

Nach dem Brandanschlag auf eine Bahnanlage im Landkreis Celle liegt der Polizei ein Bekennerschreiben vor. Nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen gibt eine Gruppe namens "Fight4Afrin" in dem Schreiben an, für die Tat verantwortlich zu sein. Anschlagsziel sei das Rheinmetall-Werk in Unterlüß gewesen. In der Nacht zu Montag waren bei Unterlüß ein Schacht geöffnet und einige Kabel angezündet worden. Dadurch fielen die Signalanlagen aus. Zahlreiche Züge mussten umgeleitet werden und verspäteten sich.

Beträchtlicher Schaden entstanden

Betroffen war am Montag die Strecke von Uelzen über Hannover nach Göttingen. Dort fuhr der Metronom seit dem Morgen zum Teil erheblich verspätet. Gleiches galt für den Fernverkehr auf der Nord-Süd-Achse Hamburg-Hannover. Die Bahn hatte diese Züge über Rotenburg/Wümme umgeleitet. Einige Züge wurden sogar komplett gestrichen.

Die Polizei schätzt, dass ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden ist. Sie bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer (05141) 27 72 15 zu melden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 19.03.2018 | 17:00 Uhr

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