Stand: 16.08.2023 14:34 Uhr

Bau der Stromtrasse SuedLink soll im September starten

Strommasten auf einem Feld bei Frechen. © picture alliance / Panama Pictures | Dwi Anoraganingrum Foto: Dwi Anoraganingrum
Die Stromtrasse SuedLink soll Norddeutschland mit dem Süden verbinden. (Themenbild)

Der Bau der Stromtrasse SuedLink soll am 11. September an der Elbe beginnen. Das teilte das Unternehmen Tennet am Mittwoch mit. Erster Bauabschnitt ist ein rund fünf Kilometer langer Tunnel, in dem die Trasse zwischen Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) und Wischhafen (Niedersachsen) unter der Elbe hindurch verläuft. Der Planfeststellungsbeschluss der Bundesnetzagentur dafür sei am Dienstag eingegangen, so Tennet. Zum Spatenstich in Wewelsfleth werden Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und die beiden zuständigen Minister aus Schleswig-Holstein, Tobias Goldschmidt, und Niedersachsen, Christian Meyer (ebenfalls Grüne), erwartet. Der Tunnel ist laut Tennet eines der größten Bauwerke von SuedLink. Die Bauzeit soll rund viereinhalb Jahre betragen. SuedLink ist eine für die Energiewende wichtige Stromtrasse. Auf rund 700 Kilometern soll sie Norddeutschland mit seinen vielen Windkraftanlagen mit dem stark industrialisierten Süden Deutschlands verbinden. Die Kosten belaufen sich auf rund zehn Milliarden Euro.

Weitere Informationen
Mit einem Mehrfachpflug zur Verlegung von Drehstromerdkabeln werden bei einem Test Leerrohre für die Kabel verlegt. © dpa-Bildfunk Foto: Cindy Riechau/dpa

Suedlink: Anlieger der Stromtrasse erhalten Entschädigung

Die Entschädigungen werden gezahlt, weil betroffene Flächen zeitweise nur eingeschränkt bewirtschaftet werden können. (24.12.2022) mehr

Jederzeit zum Nachhören
Das historische Rathaus von Osnabrück. © Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit Foto: Dr. Sven Jürgensen
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Osnabrück

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15:00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 16.08.2023 | 13:30 Uhr

Schlagwörter zu diesem Artikel

Windenergie

Energiewende

Mehr Nachrichten aus der Region

Blick auf einen durch eine Explosion zerstörten Wohncontainer der Geflüchtetenunterkunft in Buchholz. © dpa Foto: Georg Wendt

Brand in Flüchtlingsunterkunft: Bewohner war Verursacher

Das sei nun klar, so die Staatsanwaltschaft Stade. Sie hat den Fall abgeschlossen. Ein Ermittlungsverfahren gibt es nicht. mehr

Aktuelle Videos aus Niedersachsen