Stand: 29.05.2020 14:12 Uhr

33 Mal Notruf gewählt: Mann in Gewahrsam

Smartphone © Fotolia.com Foto: Tanusha
In Buchholz hat ein Mann mehr als 30 Mal den Notruf missbraucht. (Themenbild)

Ein betrunkener 44-Jähriger aus Buchholz (Landkreis Harburg) hat am frühen Donnerstagmorgen innerhalb einer Stunde 33 Mal ohne Grund den Notruf der Polizei gewählt. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, gab der Mann dabei immer wieder zusammenhanglose Äußerungen von sich. Schließlich statteten Polizisten dem 44-Jährigen einen Besuch ab und forderten ihn auf, die Anrufe zu unterlassen. Außerdem kündigten sie ihm ein Strafverfahren an.

44-Jähriger kam in Gewahrsam

Doch davon ließ sich der Buchholzer offenbar nicht beeindrucken. Auch nach der Ermahnung gingen die Anrufe auf der "110" weiter. Daraufhin nahm die Polizei ihn schließlich in Gewahrsam. Doch auch das lief nicht ganz reibungslos ab: Der 44-Jährige und seine Frau hätten die Beamten massiv beleidigt und bedroht, heißt es.

Notrufmissbrauch kann mit Haft bestraft werden

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Auf Anordnung des Amtsgerichts kam der Mann erst am Donnerstagnachmittag wieder auf freien Fuß. Außerdem wird nun gegen ihn ermittelt. Der Missbrauch von Notrufeinrichtungen wird laut Gesetz mit bis zu einem Jahr Haft oder einer Geldstrafe geahndet.

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Polizeiwagen © picture alliance Foto: Ralph Peters

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 29.05.2020 | 14:00 Uhr

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