Stand: 27.09.2018 07:00 Uhr

Rathaus-Affäre: Herbert soll Zulagen zurückzahlen

In der seit Monaten andauernden Rathaus-Affäre fordert die Stadt Hannover nun rechtswidrig gezahlte Gehaltszulagen zurück. Das betrifft nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" unter anderem Frank Herbert, den früheren Büroleiter von Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD). Demnach muss Herbert bis zum Jahresende rund 47.000 Euro an die Stadtkasse zahlen. Hinzu kommen Zinsen, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Ermittlungen gegen Schostok, Härke und Herbert

Das sei ihm bereits schriftlich angekündigt worden. Herbert kann gegen den Beschluss der Stadt noch Widerspruch einlegen. Der ehemalige Chef-Jurist des Rathauses hatte die rechtswidrige Gehaltszulage in Höhe von monatlich rund 1.300 Euro rund drei Jahre lang erhalten. Aus diesem Grund ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn sowie gegen den früheren Personaldezernenten Harald Härke und Oberbürgermeister Schostok wegen Untreue. Schostok bestreitet, von der Zulage gewusst zu haben.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 27.09.2018 | 06:30 Uhr

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