Stand: 24.03.2021 07:52 Uhr

Verhandlungen über VW-Haustarif: Keine Einigung erzielt

Bei Volkswagen stehen auch nach der vierten Verhandlungsrunde zum neuen Haustarif weitere Warnstreiks der IG Metall an. Die Gewerkschaft plant für heute entsprechende Aktionen am Stammsitz der leichten Nutzfahrzeuge in Hannover sowie im Werk Salzgitter. Zwar legte das Unternehmen am Dienstag ein lange gefordertes Tarifangebot vor. "Es ist aus unserer Sicht aber absolut unzureichend", sagte IG-Metall-Bezirkschef Thorsten Gröger dazu. Man habe es deshalb zurückgewiesen. VW hatte sich zuvor bereit erklärt, den gut 120.000 Beschäftigten an den westdeutschen Standorten im laufenden ersten Halbjahr 2021 eine Einmalzahlung von 250 Euro und im nächsten Jahr ein tabellenwirksames Entgelt-Plus von 1,2 Prozent zukommen zu lassen. Insgesamt soll sich der Tarifvertrag über eine Laufzeit bis Mitte 2023 erstrecken. Zudem sollen die Mitarbeiter anstelle der bisherigen Leistungskomponente eine "einheitliche Sonderzahlung" von 1.800 Euro pro Jahr erhalten. Gröger kritisierte dieses Paket. Die lange Laufzeit über 30 Monate könnte nach seiner Einschätzung dazu führen, dass dies bei wieder steigender Inflation "einen realen Entgeltverlust bedeutet".

 

Jederzeit zum Nachhören
Der Braunschweiger Dom von oben. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Braunschweig

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15:00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 24.03.2021 | 09:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Ein Mitarbeiter stellt in einem Testzentrum einen Corona-Test in ein Behältnis. © picture alliance/dpa/Rolf Vennenbernd Foto: Rolf Vennenbernd

Corona-Teststrategie: Land zieht positives Zwischenfazit

Laut Gesundheitsministerin Behrens werden so Infektionsketten schneller unterbrochen. Das sorge für mehr Sicherheit. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen