Stand: 26.08.2016 14:36 Uhr

Keine Kurzarbeit in fünf betroffenen VW-Werken

Ein Schild "Anlieferung - Produktions - Material" steht an einer Lkw-Einfahrt zum VW-Werk in Wolfsburg. © dpa-bildfunk Foto: Julian Stratenschulte
VW-Mitarbeiter müssen nach Konzernangaben keine Kurzarbeit fürchten.

Nach der Einigung mit zwei Lieferanten der Prevent-Gruppe hat Volkswagen in fünf der sechs betroffenen Werke auf Kurzarbeit verzichtet. Lediglich in Emden hat der Konzern Kurzarbeitergeld beantragt. In dem ostfriesischen Werk, in dem der VW Passat gebaut wird, hatte die Prevent-Tochter Car Trim keine Sitzbezüge mehr angeliefert. Rund 7.500 der 9.000 Mitarbeiter waren in Emden von dem Produktionstopp betroffen. Insgesamt aber waren in dem Zulieferer-Streit fast 28.000 Beschäftigte von Kurzarbeit bedroht.

Lieferstopp konnte ausgeglichen werden

Wegen des Konflikts hatte der Konzern unter anderem die Golf-Produktion im Stammwerk Wolfsburg gestoppt, im sächsischen Zwickau stand die Produktion von Golf und Passat still. Die zwischenzeitlichen Lieferstopps hätten aber durch interne Maßnahmen überbrückt werden können, wie VW am Freitag in Wolfsburg mitteilte.

 

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Ein LKW mit der Aufschrift "Wolfsburg. Das Werk. Die Logistik." an einer Lkw Einfahrt zum VW-Werk in Wolfsburg. © dpa-bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 26.08.2016 | 15:00 Uhr

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