Kaum Infektionen mit Delta-Variante zwischen Harz und Heide

Stand: 24.06.2021 14:53 Uhr

Die Delta-Variante des Coronavirus gilt als ansteckender, in vielen Ländern ist sie auf dem Vormarsch. In der Region zwischen Harz und Heide ist die Lage bislang entspannt.

Trotz niedriger Inzidenzzahlen und neu gewonnener Freiheiten sorgen sich Fachleute derzeit wegen einer Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus, die unter anderem in Großbritannien für stark steigende Infektionszahlen sorgt. Im Osten und Südosten Niedersachsens sei die Lage derzeit aber nicht besorgniserregend, teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KVN) Braunschweig mit.

Fast überall freie Intensivbetten

Die Städte Wolfsburg und Salzgitter melden keine Infektionen mit dieser Virus-Mutation, die als ansteckender gilt als die bisher dominierende Alpha-Variante. Auch die Landkreise Wolfenbüttel und Goslar seien ohne Delta-Infektionen. Nur der Landkreis Peine berichtet von drei Fällen, und auch in Braunschweig sind drei Menschen registriert worden, die sich mit der Delta-Variante angesteckt hatten. Das sei aber schon Wochen her. Wenig Probleme gibt es laut der KVN Braunschweig auch bei der Intensivbetten-Belegung in den Kliniken der Region. Außer im Klinikum Gifhorn, wo alle Betten belegt seien, gebe es überall freie Intensiv-Plätze.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 24.06.2021 | 15:00 Uhr

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