Stand: 15.09.2020 12:03 Uhr

Forschungsgelder für Schöninger Speere

Tim Koddenberg von der Abteilung Holzbiologie und Holzprodukte der Universität Göttingen untersucht die Oberfläche eines Holzstückes mit einem hoch auflösenden Digitalmikroskop. © Georg-August-Universität Göttingen
Die Schöninger Speere sollen mit neuen Methoden weiter untersucht werden.

Die rund 300.000 Jahre alten Schöninger Speere werden weiter erforscht. Das Gemeinschaftsprojekt der Universität Göttingen und des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege wird mit 480.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Die Speere gelten als die ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit und wurden in den 1990er Jahren im Schöninger Braunkohletagebau im Landkreis Helmstedt gefunden. Die Speere sollen nach Angaben der Universität Göttingen nun mit modernen bildgebenden Verfahren untersucht werden, um mehr über ihre Herstellung und Nutzung zu erfahren.

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Eine Figur eines Urzeitmenschen im paläon.  Foto: Julian Stratenschulte

Die ältesten Speere der Menschheit bewundern

300.000 Jahre alt sind die Speere und Knochen von Wildpferden, im Forschungsmuseum Schöningen zeigt. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Welt unserer frühen Vorfahren. (19.05.2020) mehr

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Der Braunschweiger Dom von oben. © NDR Foto: Julius Matuschik
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 15.09.2020 | 13:30 Uhr

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