A7 bei Seesen nach Gefahrgut-Unfall wieder frei

Stand: 29.09.2022 17:30 Uhr

Die A7 zwischen Rhüden und Seesen in Südniedersachsen ist seit Donnerstagnachmittag wieder komplett befahrbar. Der Abschnitt war nach einem Gefahrgut-Unfall gesperrt.

Vier Lkw waren an dem Unfall am Dienstagabend beteiligt. Einer hatte nach Angaben der Polizei Motoröl geladen, das als Gefahrgut gilt. Teile davon liefen auf die Fahrbahn, sie wird aufwendig saniert. Laut Polizei musste der Fahrbahnbelag im Bereich der Unfallstelle zunächst komplett abgefräst und dann wieder neu aufgetragen werden.

Lkw-Fahrerin wird schwer verletzt

Eine 22-jährige Lkw-Fahrerin hatte laut Polizei offenbar einen Stau zu spät bemerkt. Zwar habe sie noch versucht auszuweichen, aber einen Zusammenstoß mit dem vor ihr fahrenden Lkw nicht verhindern können, so die Polizei. Danach prallte der Laster der Unfallverursacherin mit zwei weiteren Lastwagen zusammen. Der mit Motoröl beladene Lkw kippte durch die Wucht des Aufpralls auf ein Brückengeländer. Die 22-Jährige wurde laut Polizei schwer, der 23-jährige Fahrer des Motoröl-Lkw leicht verletzt. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 400.000 Euro geschätzt.

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Eine Schlange von Autos fährt an der Baustelle in Petersdorf vorbei. © NDR Foto: NDR

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Hallo Niedersachsen | 29.09.2022 | 19:30 Uhr

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