Neues Modellprojekt will wohnungslose Menschen unterstützen
Eine passende und bezahlbare Wohnung zu finden, ist für viele Menschen in Niedersachsen schwierig. Besonders, wenn sie bereits mit sozialen Problemen zu kämpfen haben. Ein Modellprojekt soll helfen.
Ziel des niedersächsischen Projektes: Wohnungslose Menschen sollen von Sozialarbeiterinnen und -arbeitern dabei unterstützt werden, wieder eine Wohnung zu finden - und diese auch zu behalten. Zunächst wurden vier Standorte ausgewählt, die drei Jahre lang mit jeweils rund 173.000 Euro jährlich unterstützt werden. Daraus sollen Lösungen entstehen, die landesweit umgesetzt werden können, heißt es.
Zwei Standorte im ländlichen Raum, zwei in Städten
"Wohnen ist ein Menschenrecht, wer seine Wohnung verloren hat, braucht Unterstützung", sagte Staatssekretärin Christine Arbogast (SPD) zur Auftaktveranstaltung am Montag in Hannover. Die Stigmatisierung von Menschen aufgrund schwieriger Lebenslagen müsse überwunden werden. Zwei der Modellstandorte liegen im ländlichen Raum, zwei in urbanen:
- Standort 1 "ländlich": In Twistringen im Landkreis Diepholz sind die Wohnungslosenhilfe der Beratungsstelle Twistringen und der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. beteiligt.
- Standort 2 "ländlich": Im Gifhorner Ortsteil Kästorf bietet die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH stationäre Hilfe an.
- Standort 3 "großstädtisch, Besonderheit der Gebietskörperschaft und Netzwerke": Im Raum Hannover beteiligen sich die Region Hannover und die Soziale Wohnraumhilfe GmbH.
- Standort 4 "städtisch mit Landkreis": In Göttingen engagiert sich der Diakonieverband mit Straßensozialarbeit als Träger des Tagesaufenthaltes.
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