Stand: 12.02.2021 12:32 Uhr

Corona-Lockdown: Das sind die Regeln in Niedersachsen

Ein Kind spielt auf dem Küchenboden, während die Mutter im Homeoffice arbeitet. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte
Wenn irgendwie möglich, sollen die Menschen zu Hause arbeiten. (Themenbild)

Das öffentliche Leben in Niedersachsen bleibt weiterhin stark eingeschränkt. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis einschließlich 7. März geeinigt. Zwar ist die Zahl der Neuinfektionen gesunken, doch angesichts der erhöhten Ansteckungs- und Ausbreitungsgefahr der Virus-Mutationen sind die Zahlen aktuell noch immer zu hoch. So bleibt es auch in Niedersachsen vorerst bei den bekannten Einschränkungen, die in der ab 13. Februar geltenden Corona-Verordnung festgehalten sind.

Wie viele Personen dürfen sich treffen?

Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Für die Kleinsten erlaubt das Land aber eine Ausnahme: Gemäß der angepassten Verordnung werden Kinder bis einschließlich sechs Jahre bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt. Bislang lag die Grenze bei drei Jahren. Private Zusammenkünfte sind aber weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Wer wen besucht - ob eine Familie als Hausstand eine Person oder eine Person eine Familie - ist egal. Für Kinder von geschiedenen Eltern und Patchwork-Familien sowie Menschen mit Behinderungen, die eine Begleitperson benötigen, sind Ausnahmen vorgesehen. Für Beerdigungen soll die verschärfte Kontaktregelung nicht greifen. Eine weitere Ausnahme gilt für berufliche Fahrgemeinschaften. Hier müssen allerdings alle Auto-Insassen eine medizinische Maske tragen.

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