Stand: 11.10.2019 14:33 Uhr

Hamburger CDU stellt sozialpolitische Ideen vor

Die Hamburger CDU will Solidarität und Zusammenhalt in der Hansestadt zu einem Schwerpunkt im Bürgerschaftswahlkampf machen. "Unser Ziel ist die zusammenwachsende Stadt", sagte Spitzenkandidat Marcus Weinberg am Freitag bei der Vorstellung des sozialpolitischen Programms der Partei. Das sei auch wichtig vor dem Hintergrund der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft, so Weinberg.

Viele einzelne Vorschläge

Marcus Weinberg sitzt neben Franziska Hoppermann im Sozialkaufhaus  SpendaBel. © NDR Foto: Jörn Straehler-Pohl
Marcus Weinberg und Franziska Hoppermann stellen die sozialpolitischen Ideen der CDU vor.

Die CDU will unter anderem Hilfsangebote für Familien und Senioren ausbauen und besser verzahnen. Weitere wichtige Themen sind den Angaben zufolge ein besserer Betreuungsschlüssel in den Krippen, eine bessere Qualifizierung von Familienrichtern und mobile Bürgerbüros auf Marktplätzen - damit sie für alle Menschen gut erreichbar sind. Auch gegen das immer größer werdende Problem der Einsamkeit älterer Menschen müsse mehr getan werden, betonte Weinberg.

Suche nach Kita-Platz soll einfacher werden

Die Suche nach einem Kita-Platz soll mittels einer Online-Börse vereinfacht werden, Kita-Kontrollen effizienter werden. "Eine besondere Herausforderung stellt der Übergang in die Grundschule dar", erklärte Weinberg. Deshalb soll nach Vorstellung der Christdemokraten das Konzept des sogenannten Bildungshauses ausgebaut werden, damit Elementar- und Primarbereich besser verbunden sind. Als positives Beispiel nannte er das mehrfach ausgezeichnete Bildungshaus in Lurup, in dem Kita- und Grundschulkinder unter einem Dach lernen und Erzieher und Lehrer zusammenarbeiten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 11.10.2019 | 15:00 Uhr