Eine Flasche des Impfstoffes von AstraZeneca steht vor einer Verpackung. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Bodo Schackow Foto: Bodo Schackow

Neuer AstraZeneca-Impfstoff in Hamburg angekommen

Stand: 11.03.2021 12:23 Uhr

Am Mittwochabend ist eine lange erwartete Lieferung mit 21.000 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs in Hamburg angekommen. Die Sozialbehörde ist erleichtert.

Der neue Lagerbestand des AstraZeneca-Impfstoffs ist jetzt ziemlich genau 21.000 - fast bis auf die letzte Dosis ist das Mittel in Hamburg verbraucht worden. Zuletzt sind schon Notreserven der Stadt genutzt worden, damit die vereinbarten Termine weiter stattfinden konnten.

Sozialbehörde auf weitere Lieferungen angewiesen

Um weiterhin alle vereinbarten Termine einhalten zu können, sei die Stadt aber schon bald auf weitere Lieferungen angewiesen, hieß es aus der Sozialbehörde. Der Puffer sei weg, da zwei Lieferungen von AstraZeneca zuletzt ausgefallen sind. Wann und ob diese rund 25.000 Dosen noch ankommen sei unklar.

Dabei hatte der Hersteller versprochen, das von dem Mittel jetzt immer mehr verfügbar sein sollte. Von den Lieferungen hängt auch ab, wann die nächsten Gruppen in Hamburg zum Impfen aufgerufen werden.

Biontech und Moderna liefern zuverlässiger

Die anderen Hersteller halten sich bisher bei der Lieferung an ihre Angaben. Biontech liefert 23.400 Dosen jede Woche nach Hamburg. Moderna steigert die Liefermenge langsam, hatte aber auch mit nur wenigen Tausend Dosen angefangen.

Termin im Impfzentrum im Internet buchen

40.000 Termine wurden schon vergeben. Diese und nächste Woche kommen noch mal gut 30.000 dazu. Die Sozialbehörde bittet alle Hamburgerinnen und Hamburger: Wer es kann, sollte den Termin im Internet buchen.

Hamburg ruft gruppenweise zur Impfung auf

In Hamburg sind derzeit verschiedene Personen- und Berufsgruppen aufgerufen, einen Impftermin online oder per Telefon bei der 116 117 zu vereinbaren. Dazu zählen Menschen im Alter von über 80 Jahren, Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung, die in den Einrichtungen Kontakt mit Kindern haben, Tagesmütter und Tagesväter und das Personal von Grundschulen, Sonderschulen und Förderschulen.

Zusätzlich sind mehrere Personen- und Berufsgruppen impfberechtigt, die einen Termin oder die Impfung über den jeweiligen Arbeitgeber, die jeweilige Einrichtung oder die zuständige Arztpraxis erhalten. Dazu zählen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Patientinnen und Patienten, die im Bereich der Onkologie behandelt werden.

Die vollständige Liste der Sozialbehörde ist unter hamburg.de/corona-impfung zu finden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 11.03.2021 | 06:00 Uhr

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