Stand: 03.09.2020 14:50 Uhr

Mehr Maskendisziplin in Hamburgs Bussen und Bahnen

Die Hochbahnwache kontrolliert die Einhaltung der Maskenpflicht. © NDR Foto: Screenshot
Neben Fahrscheinen werden in Bussen und Bahnen in Hamburg auch Masken kontrolliert.

Zehn Tage nach Einführung der Strafe in Höhe von 40 Euro für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen haben der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) und die Verkehrsbehörde eine positive Bilanz gezogen. "Dass die Tragedisziplin nun wieder deutlich zugenommen hat, zeigt, dass die Einführung der Vertragsstrafe richtig und notwendig war", sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) am Donnerstag.

Tragequote bei rund 95 Prozent

Die Tragequote liege im Durchschnitt aktuell wieder bei rund 95 Prozent, hieß es. Bis zu 60 Streifen kontrollieren den Angaben zufolge in der Spitze in Hamburger Verkehrsmitteln und Haltestellen, allein die Hochbahn hat 40 Teams im Einsatz. Seit Einführung der Strafe wurden den Angaben zufolge insgesamt rund 1.400 Vertragsstrafen ausgesprochen. Das bedeutet Einnahmen in Höhe von 56.000 Euro durch die Kontrolleure.

HVV-Geschäftsführer Dietrich Hartmann sagte, es freue ihn, dass die Strafen so schnell Wirkung zeigten. Das korrekte Tragen der Mund-Nasenbedeckung sei in Bussen und Bahnen besonders wichtig, da nicht immer die Corona-Sicherheitsabstände eingehalten werden könnten.

Maskendisziplin war zwischenzeitlich gesunken

Nach dem Ende der Sommerferien war die Bereitschaft, dauerhaft eine Mund-Nasen-Bedeckung an Bahnsteigen sowie in Bussen und Bahnen zu tragen, laut HVV gesunken. Demnach trugen bei Kontrollen in der Spitze bis zu 15 Prozent der Fahrgäste ihre Alltagsmaske nicht oder nicht richtig. Als Reaktion wird daher seit dem 24. August eine Vertragsstrafe in Höhe von 40 Euro verhängt, sobald ein Fahrgast die Maske nicht ordnungsgemäß über Mund und Nase trägt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 03.09.2020 | 16:00 Uhr

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