Gummistiefel und Jacken an einer Kindergarten Garderobe. © picture alliance / dpa Foto: Christian Charisius

Kitas in Hamburg: Eingeschränkter Regelbetrieb ab 15. März

Stand: 03.03.2021 11:25 Uhr

Die Hamburger Kindertagesstätten sollen vorsichtig wieder öffnen. Am 15. März gehen sie aus dem Notbetrieb in einen eingeschränkten Regelbetrieb.

Die Umstellung auf den eingeschränkte Regelbetrieb werde parallel mit dem Wiederanfahren des Schulbetriebs nach dem Ende der Frühjahrsferien erfolgen, sagte der Sprecher der Sozialbehörde, Martin Helfrich, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Zwei Corona-Schnelltests pro Woche

Für einen besseren Infektionsschutz seien für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kitas zwei Corona-Schnelltests pro Woche vorgesehen. In einer vierwöchigen Anlaufphase würden die Tests kostenlos von der Stadt gestellt, im Anschluss seien die Kita-Träger dafür verantwortlich.

Erzieherinnen und Erzieher zur Impfung aufgerufen

Zudem sind Erzieherinnen und Erzieher laut Helferich ab sofort zur Corona-Schutzimpfung aufgerufen. Auch andere Kita-Beschäftigte, die direkten Kontakt zu den Kindern haben, könnten im Zentralen Impfzentrum einen Termin vereinbaren und sich impfen lassen. Betroffen seien gut 20.000 Personen.

Erweiterter Notbetrieb seit Ende Januar

Die Hamburger Kitas waren am 25. Januar in den sogenannten erweiterten Notbetrieb gegangen. Die Betreuung war auf dringende Fälle - etwa Berufstätigkeit der Eltern in wichtigen Bereichen oder individuelle Notfälle - begrenzt.

Im eingeschränkten Regelbetrieb können wieder alle Kinder mindestens 20 Stunden in den Kitas betreut werden. Den vollen Umfang an Stunden können nur Alleinerziehende, Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen sowie Familien in Not in Anspruch nehmen.

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NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 03.03.2021 | 12:00 Uhr

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