Stand: 26.12.2018 11:46 Uhr

Wohnungsbau in Eimsbüttel kommt voran

Einige Hamburger Bezirke schaffen die mit dem Senat vereinbarte Zahl an Baugenehmigungen nicht. Nach Informationen von NDR 90,3 genehmigte der Bezirk Hamburg-Mitte im ablaufenden Jahr nur gut 1.000 statt der vereinbarten 1.400 Wohnungen, unter anderem weil Bauflächen rar werden. Auch Altona verfehlt das Ziel - aber nur knapp. Besser sieht es im Bezirk Eimsbüttel aus.

Mehr als 1.500 Genehmigungen in Eimsbüttel

Während Hamburgs Wohnungsbau an Schwung verliert, hat der Bezirk Eimsbüttel im zu Ende gehenden Jahr 50 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als vereinbart. Bezirksamtsleiter Kay Gätgens (SPD) sagte: "Wir sind sehr zufrieden. Wir haben 2018 1.500 bis 1.600 Wohungen genehmigt. Das ist ein guter Beitrag für die Zukunft in Eimsbüttel."

Neues Projekt beim Albertinen-Krankenhaus

Auch im neuen Jahr will der Bezirk neue Bebauungspläne schaffen und ähnlich viele Wohnungen genehmigen. Am Sportplatzring in Stellingen entstehen 700 Wohnungen auf einem ehemaligen Sportplatz. Am Hörgensweg neben der Autobahn 23 sind es im zweiten Bauabschnitt weitere 450. Ganz neu ist ein Projekt auf einem Grünzug am Hogenfelderkamp in Schnelsen. Kay Gätgens: "Das Albertinen-Krankenhaus wird dort seine Flächen entwickeln für Wohnbau für die ältere Generation, aber auch Wohnungen für Krankenschwestern und Pfleger - insgesamt 250 bis 300 Wohnungen." Dort am Albertinen-Krankenhaus liegt die AKN-Haltestelle Schnelsen. Die künftigen Bewohner brauchen dann nur 18 Minuten bis Altona.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.12.2018 | 15:00 Uhr

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