Stand: 19.12.2018 18:21 Uhr

Tschentscher zieht positive Bilanz

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat im Interview mit NDR 90,3 eine positive Bilanz seiner ersten neun Monate im Amt gezogen. Für die Zukunft sei es nun wichtig, Ökologie und Ökonomie unter einen Hut zu bekommen.

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Neun Monate im Amt: Interview mit Tschentscher

Peter Tschentscher (SPD) zieht im NDR Hamburg Journal eine Bilanz seiner bisherigen Amtszeit. Sylvia Burian spricht mit Hamburgs Erstem Bürgermeister.

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Als Kind habe er noch nicht daran gedacht, einmal Hamburgs Bürgermeister zu werden, sagte Tschentscher. "Als Kind will man ja doch was Aufregenderes werden, also Polizeibeamter oder Feuerwehrmann." Aber jetzt ist Tschentscher Erster Bürgermeister. Er ist noch kein Jahr im Amt, aber habe schon viel geschafft, meinte er. Die HSH Nordbank ist verkauft. Die Elbvertiefung kommt. Das Fernwärmenetz wird zurückgekauft.

Tschentscher will Klimaschutz voranbringen

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Hamburgs Bürgermeister Tschentscher bei NDR 90,3: "Wir müssen jetzt mit dem Klimaschutz vorankommen."

Und er blickte voraus: "Ich wünsche mir ein sehr modernes Hamburg, das weiterhin wirtschaftlich stark ist, in dem wir mit dem Verkehr gut klarkommen und das vor allem klimafreundlich ist. Wir haben eine große Sache vor uns, wir müssen jetzt mit dem Klimaschutz vorankommen. Denn sonst wird es ökologisch aber auch wirtschaftlich sehr schwer für uns. Wir müssen unsere Unternehmen fit machen, wir brauchen die Arbeitsplätze von Unternehmen, die wettbewerbsfähig sind. Und dazu gehört, dass wir modern werden durch Technologie. Davon profitieren wir alle. Wir sind eine Stadt, in der man gut leben und gut arbeiten kann. Und in der es dann auch sehr umweltfreundlich und klimafreundlich sein wird."

Hamburg soll grüne Metropole bleiben

Hamburg werde immer eine der grünsten Metropolen der Welt bleiben, versprach der Bürgermeister. Auch wenn es mit Wohnungsbau so weiter gehe. "Wo wir grüne Wiese bebauen, werden wir an anderen Stellen Flächen ökologischer machen." 10.000 Baugenehmigungen pro Jahr, das sei weiterhin die Marke, an der sich Tschentscher messen lassen wolle.

Für eine bessere Baustellenkoordinierung habe er sich auch persönlich eingesetzt, Wunder dürfe man aber nicht erwarten. "Bei Baustellen ist es wie bei einer Wohnungsrenovierung: In dem Moment, in dem man es macht, ist es nicht schön. Aber wenn es fertig ist, ist man froh, dass es gemacht wurde."

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 19.12.2018 | 15:00 Uhr

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