Stand: 11.03.2017 12:40 Uhr

Traditionsschiffe weiter in Gefahr

Obwohl der Bundesrat auf Initative der norddeutschen Länder fordert, die umstrittenen Sicherheitsregeln für Traditionsschiffe noch einmal zu überarbeiten, hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Verordung unverändert zur EU-Kommission geschickt. Diese tritt frühestens Ende Mai in Kraft. Bis dahin hat die EU-Kommission die Möglichkeit, die Regeln zu genehmigen oder zu verändern. Auch eine Verschärfung der Verordnung sei denkbar, sagte Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium im Gespräch mit NDR 90,3.

Viele Schiffe könnten stillgelegt werden

Nach dem Entwurf müssen voraussichtlich einige der mehr als 100 deutschen Traditionsschiffe umgebaut werden, damit sie die neuen Anforderungen erfüllen. Außerdem sollen die ehrenamtlichen Besatzungsmitglieder regelmäßig Gesundheitsprüfungen wie Berufsseeleute ablegen. Diese Anforderungen seien zu hoch, kritisiert etwa der Dachverband der Traditionsschiffe "GSHW". Und die Interessenvertretung der Traditionsschiffer warnt davor, dass viele Schiffe stillgelegt werden müssten. Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) rechnet damit, dass einige der Anforderungen doch noch etwas gelockert werden können.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 11.03.2017 | 13:00 Uhr

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