Mitarbeiter eines Hygieneteams von Tereg für die Hamburger Hochbahn, arbeiten in einem Gelenkbus während einer Standpause am Bahnhof Altona. © picture alliance/dpa | Christian Charisius Foto: Christian Charisius

Tarifverhandlungen: Gebäudereiniger teils ohne Mindestlohn

Stand: 12.03.2021 07:39 Uhr

Für rund 1.000 Beschäftigte der Hamburger Gebäudereinigung TEREG geht es um mehr Geld. Am Freitagvormittag gehen die Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di in die dritte Runde.

Hamburgerinnen und Hamburger begegnen den TEREG-Mitarbeitenden am ehesten an den U-Bahn- und Bushaltestellen, wo sie die Bahnsteige putzen. In Corona-Zeiten ist das eine besonders wichtige Aufgabe, betont ver.di. Die Gewerkschaft fordert 1,50 Euro mehr pro Stunde, damit die gesamte Belegschaft den Hamburger Mindestlohn von 12 Euro bekommt. Knapp die Hälfte der Mitarbeiternden liegt da noch drunter.

Mindestlohn nicht komplett umgesetzt

Die TEREG ist die letzte Tochtergesellschaft eines städtischen Unternehmens, in dem der Mindestlohn noch nicht komplett umgesetzt wurde. Laut ver.di hat das Unternehmen angeboten, den Stundenlohn schrittweise bis 2023 auf 12 Euro anzuheben. Eine Anfrage von NDR 90,3 an die Geschäftsführung von TEREG blieb unbeantwortet.

Warnstreiks der IG Metall

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie setzt unterdessen die Gewerkschaft IG Metall am Freitag ihre Warnstreiks fort. Unter anderem bei Airbus und bei STILL in Billbrook.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 12.03.2021 | 08:00 Uhr

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