Stand: 10.08.2018 09:55 Uhr

Seenotretter "Hamburg" soll gebaut werden

Erstmals nach mehr als 30 Jahren wird es wieder einen Seenotrettungskreuzer mit den Namen "Hamburg" geben. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) will dazu nach Informationen von NDR 90,3 in der kommenden Woche den offiziellen Startschuss geben. 28 Meter lang soll das Schiff werden und mit seinen knapp 4.000 PS bis zu 40 Stundenkilometer erreichen.

Der Seenotrettungskreuzer "Theodor Storm" fährt durch die Wellen. © DGzRS/Die Seenotretter Fotograf: DGzRS/Die Seenotretter

Seenotrettungskreuzer "Hamburg"

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger will einen Seenotrettungskreuzer mit dem Namen "Hamburg" bauen lassen. Er soll voraussichtlich ab 2020 im Einsatz sein.

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Einsatz ab 2020 vor Borkum

Gebaut wird die "Hamburg" bei der Fassmer-Werft in Niedersachsen. Wann genau der Kreuzer dort auf Kiel gelegt wird, ist noch nicht bekannt. Zum Einsatz kommt er voraussichtlich ab 2020 und soll auf Borkum stationiert werden. Finanziert wird der Neubau über Erbschaften und Spenden. Die DGzRS sucht noch zahlungskräftige Unterstützer, die gezielt für die neue "Hamburg" spenden. Um für das Projekt zu werben öffnet in der kommenden Woche eine eigene Ausstellung in der Rathausdiele. Im Rathaus ist ein Empfang geplant.

Der letzte Seenotrettungskreuzer "Hamburg" wurde 1960 gebaut und war bis 1985 im Einsatz - vor allem von Burgstaaken auf Fehmarn und von Grömitz aus. Danach wurde die ausgemusterte Hamburg verkauft, war zunächst in der Karibik unterwegs und lag bis vor wenigen Jahren auch im Museumshafen Övelgönne.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.08.2018 | 10:00 Uhr

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