Stand: 16.08.2019 05:46 Uhr

Schlechtes Wetter: A7-Sperrung verschoben

Die für das Wochenende geplante Sperrung der Autobahn 7 zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Schnelsen findet nicht statt. Das Autobahn-Baukonsortium Via Solutions Nord musste die Asphaltierungsarbeiten witterungsbedingt absagen, wie NDR 90,3 am Donnerstag berichtete. Die Sperrung war von Freitagabend bis Montagfrüh geplant. Die Bauarbeiten sollen im September nachgeholt werden. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Eine Sperrung auf einer Autobahn.

A7-Vollsperrung fällt aus

Hamburg Journal 18.00 -

Eigentlich sollte die A7 am Wochenende zwischen Stellingen und Schnelsen mit Flüsterasphalt versehen werden. Doch die angekündigten Regenfälle machen einen Strich durch die Rechnung.

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"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht"

Die für das Wochenende vorhergesagten Regenfälle würden die Bauarbeiten verhindern, sagte ein Sprecher von Via Solutions Nord. Die Autobahn 7 sollte am neuen Lärmschutztunnel in Schnelsen sogenannten Flüsterasphalt bekommen. 140 Lkw-Ladungen mit rund 3.500 Tonnen Mischgut sollten dafür herangeschafft werden. Doch der lärmschluckende Belag ist nicht nur besonders teuer, sondern auch besonders anfällig für Regen. Dieser könnte die Bitumen-Klebeschicht für den Asphalt wegschwemmen. Der Sprecher sagte: "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, weil ein großer logistischer Aufwand und hohe Kosten dahinterstecken." Vorrang habe aber, keinen Murks zu produzieren. In der Nacht zu Freitag war die Strecke für vorbereitende Arbeiten bis 5 Uhr gesperrt.

Autos fahren auf der Autobahn 7 bei Schnelsen in den Schnelsen-Tunnel mit dem Lärmschutzdeckel. © picture alliance Foto: Daniel Bockwoldt

A7-Sperrung wird verschoben

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

Die für das Wochenende geplante Sperrung der A7 in Hamburg findet nicht statt. Das Baukonsortium Via Solutions Nord muss die Asphaltierungsarbeiten witterungsbedingt verschieben. Reinhard Postelt berichtet.

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Zwei weitere Vollsperrungen geplant

Nicht vom Wetter abhängig sind die weiteren geplanten Sperrungen der A7 in Hamburg. Am Wochenende vom 25. bis zum 28. Oktober wird die Autobahn rund um den Lärmschutztunnel in Schnelsen vollständig gesperrt - sowohl Richtung Norden als auch Richtung Süden. Dann soll die neue Oströhre in Betrieb genommen werden. Seit Juni 2018 rollt der gesamte Verkehr durch die zuerst gebaute Weströhre - Ende Oktober soll er in die zweite Röhre verlegt werden. Auch diese Verkehrsführung gilt nur vorübergehend. Erst nach einer weiteren Vollsperrung vom 6. bis zum 9. Dezember sollen die Autos auf je zwei Spuren durch beide Röhren fließen. Das gilt als Inbetriebnahme des gesamten Tunnels.

Drei Spuren je Richtung ab Frühjahr 2020

Jeweils dreispurig werden Autofahrer die beiden rund 550 Meter langen Röhren erst ab Frühjahr 2020 nutzen können. Zuvor müssten nördlich und südlich des Tunnels automatisch zu öffnende Tore in den Mittelleitplanken eingebaut werden, sagte der Koordinator des Schnelsener Projekts, Peter Schreiber. Diese sollen bei einem Unfall im Tunnel erlauben, den Verkehr schnell in eine andere Röhre zu leiten. Für den Einbau muss jeweils eine Fahrspur in den Röhren gesperrt bleiben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.08.2019 | 16:00 Uhr

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