Rund 8.500 Menschen fahren bei CSD-Fahrraddemo durch Hamburg

Stand: 07.08.2021 16:04 Uhr

Tausende haben sich in Hamburg mit einer Fahrraddemo unter anderem für die Rechte von Schwulen und Lesben eingesetzt. Unter dem Motto "Keep on fighting. Together" radelten nach Polizeiangaben am Sonnabend rund 8.500 Menschen durch die Stadt.

Abgesehen von erheblichen Verkehrsbehinderungen habe es keinerlei Probleme gegeben. Veranstaltet wurde der rollende Christopher Street Day (CSD) vom Verein Hamburg Pride. Unter den Teilnehmern waren auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sowie die Zweite Bürgermeisterin und Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne).

17 Kilometer lange Strecke durch Hamburg

Genehmigt worden waren wegen der Corona-Pandemie bis zu 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Demonstrationszug startete an der Binnenalster und führte über knapp 17 Kilometer über St. Pauli, die Landungsbrücken, die Speicherstadt, Teile der Innenstadt, Borgfelde, Hamm und Hohenfelde. Der Zug endete schließlich am Steindamm in St. Georg.

Die Fahrraddemo ersetzte dabei Corona-bedingt erneut die ansonsten übliche große Parade. Im letzten Jahr nahmen an der Fahrraddemo mehr als 2.000 Menschen teil.

Demo zum CSD in Hamburg seit 1980

Der Christopher Street Day erinnert an den 28. Juni 1969, als Polizeikräfte die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street stürmten und so mehrtägige Proteste von Schwulen, Lesben und Transsexuellen auslösten. Der CSD soll auf die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen aufmerksam machen. Seit 1980 gehen alljährlich in Hamburg Menschen auf die Straße, um sich für Akzeptanz und Gleichberechtigung aller Sexualitäten und Geschlechtsidentitäten einzusetzen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 07.08.2021 | 14:00 Uhr

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