Stand: 08.05.2018 16:30 Uhr

Paloma-Viertel: Planungen sind abgeschlossen

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Eine Visualisierung zeigt, wie das Paloma-Viertel in Hamburg-St. Pauli später aussehen soll.

Die Planungen für das künftige Paloma-Viertel auf dem ehemaligen Esso-Häuser-Areal an der Hamburger Reeperbahn stehen. "Das Paket ist geschnürt", teilte das Bezirksamt Mitte am Dienstag mit. "Die über den Städtebau und die Architektur hinausgehenden Ergebnisse wurden inzwischen verhandelt und bilden eine Grundlage für den städtebaulichen Vertrag." Dieser zwischen dem Bezirk Mitte, dem Investor Bayerische Hausbau und dem Planungsbüro "Planbude" ausgehandelte Kompromiss soll nun bis zum Spätsommer im besagten Vertrag münden.

Großteil der Wohnungen wird sozial gefördert

Die Bayerische Hausbau hatte das Areal um Deutschlands ehemals wohl bekannteste Esso-Tankstelle 2009 erworben. Immer wieder gab es Demonstrationen für den Erhalt der sogenannten Esso-Häuser, 2014 wurden die maroden Gebäude dann abgerissen. Seit dem verhandelten die Eigentümerin, die PlanBude sowie die Bezirkspolitik über Details des Nutzungsplan und nun steht fest: Neben einem Hotel und mehreren Kultur-Einrichtungen sollen auf dem Gelände bis zu 200 Wohnungen entstehen, davon 60 Prozent öffentlich geförderte. Eigentumswohnungen gibt es nicht und die Dachgärten und Sportflächen sollen von allen nutzbar sein. Im Frühjahr 2019 soll es mit dem Bau losgehen und bis Mitte 2022 soll alles fertig sein, so der Plan.

Alle Beteiligten zeigen sich zufrieden

Mit dem vorliegenden Konzept habe man die entscheidende, gefährliche Klippe umschifft, bilanzierte ein Vertreter des Investors, der Bayerischen Hausbau. Der Stadtplaner Bodo Hafke vom Bezirk Mitte lobte das Verfahren: "Neue Urbanität bauen geht wahrscheinlich nur so, wie wir das gerade getan haben". Auch Christoph Schäfer von der Planbude zeigte sich zufrieden. Es gebe Möglichkeiten, zu einer besseren Stadt zu kommen, so Schäfer.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 08.05.2018 | 13:00 Uhr

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