Stand: 21.01.2019 15:14 Uhr

Hochbahn saniert U-Bahnhof Landungsbrücken

Vom 20. Mai bis zum 8. September wird die U3-Haltestelle Landungsbrücken wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Die U3 fährt dann nur bis St. Pauli beziehungsweise Baumwall. Die Landungsbrücken erreicht man per S-Bahn oder Bus.

Fahrgäste der U-Bahn-Linie 3 werden nach dem Hafengeburtstag auf ihrem Weg zu den Hamburger Landungsbrücken einen Umweg in Kauf nehmen müssen. Die Hochbahn beginnt nämlich am 20. Mai damit, die U-Bahn-Haltestelle zu sanieren und sperrt sie deswegen. Wie das Unternehmen am Montag ankündigte, werden die Arbeiten bis zum 8. September dauern. Anschließend fährt die U3 wegen absehbarer Restarbeiten bis 13. Oktober noch ohne Halt durch die Station - erst danach läuft wieder alles normal. Die Landungsbrücken sind während der Sperrung per Bus mit den Linien 111 und 112 sowie mit der S-Bahn erreichbar. Die U3 fährt während der Bauzeit nur bis zu den Haltestellen Baumwall beziehungsweise St. Pauli.

Baustellenschild an den Landungsbrücken.

U-Bahnhof Landungsbrücken wird saniert

Hamburg Journal -

Die Hamburger Hochbahn saniert ab dem 20. Mai den U-Bahnhof Landungsbrücken. Zehntausende Fahrgäste müssen sich auf eine monatelange Sperrung einstellen.

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Investitionen in Höhe von 28 Millionen Euro

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Die U-Bahn-Haltestelle Landungsbrücken wird ab Mai umfangreich saniert und barrierefrei ausgebaut.

Die 1912 eingerichtete U-Bahn-Haltestelle ist in die Jahre gekommen. "Materialermüdung" nannte Technik-Vorstand Jens-Günter Lang als wesentlichen Grund für die Sanierung mit Investitionen in Höhe von 28 Millionen Euro. Neun Millionen Euro davon entfallen auf den barrierefreien Ausbau, der im östlichen Eingangsgebäude zwei Aufzüge umfasst. Nur dort sei Platz dafür gewesen, weil aus Gründen des Denkmalschutzes keine Viadukte abgerissen werden durften, erläuterten die Planer. Sie wurden wegen der Kurvenlage der U-Bahn vor die Herausforderung gestellt, die Lücke zwischen Bahnsteigkante und U-Bahn zu schließen, damit Rollstuhlfahrer ungefährdet in den Wagen kommen. An der Bahnsteigkante soll nun auf rund 14 Metern Länge eine mit beweglichen Gummilamellen bestückte Metallschiene angebracht werden, die überrollt und von der U-Bahn gestreift werden kann. Außerdem werden Tunnelanlagen instandgesetzt, ein neuer Notausstieg angelegt und drei historische Stahlviadukte in Schuss gebracht.

Ab Freitag keine U3 zwischen Berliner Tor und Rathaus

Im kommenden Jahr sollen dann die U3-Stationen Mönckebergstraße und Rathaus barrierefrei ausgebaut werden. Deswegen müssen sich die Fahrgäste schon von diesem Freitag an bis zum 24. Februar auf eine U-Bahn-Unterbrechung einstellen: Zwischen Berliner Tor und Rathaus fahren in beiden Richtungen Busse der Linie 5 statt Bahnen. In diesem Zeitraum wird eine zusätzliche Weichenverbindung eingebaut. Dadurch sollen die Fahrgäste aus dem Osten bei Betriebsstörungen der U3 im Innenstadtbereich verlässlich bis zum Umsteige-Knoten Hauptbahnhof kommen, wie die Hochbahn ankündigte.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.01.2019 | 17:00 Uhr

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