Stand: 19.09.2018 08:09 Uhr

Hinz und Kunzt: Probleme mit falschen Verkäufern

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Mehr als 500 Menschen bieten das Straßenmagazin in Hamburg offiziell an - jetzt kommen falsche Verkäufer hinzu.

Das Hamburger Obdachlosen-Projekt Hinz und Kunzt sorgt sich um seinen Ruf: Grund sind falsche Verkäufer des Straßenmagazins, die zu massiven Beschwerden führen.

Pendler werden aggressiv angesprochen

Die meisten Probleme gebe es etwa auf Gleis 13 und 14 am Hamburger Hauptbahnhof, wo morgens Tausende Menschen in der Stadt ankommen, sagt der Geschäftsführer von Hinz und Kunzt, Jens Ade, im Gespräch mit NDR 90,3. Die falschen Verkäufer würden die Pendler oft sehr aggressiv ansprechen. Ähnlich sei die Lage inzwischen auch in der Innenstadt. Meistens hätten diese angeblichen Verkäufer nur ein einziges Exemplar der Hinz und Kunzt und würden damit um Geld betteln.

Auf den Ausweis achten

Für das Obdachlosen-Projekt werde das zu einem Problem, sagt der Geschäftsführer. Denn darunter würde der gute Ruf von Hinz und Kunzt leiden, weil viele der Meinung seien, dass es sich um einen der mehr als 500 offiziellen Verkäufer handele. Er bittet deshalb alle Hamburgerinnen und Hamburger, darauf zu achten, ob ein Verkäufer tatsächlich den offziellen Ausweis von Hinz und Kunzt trägt. "Wir wissen, dass die falschen Verkäufer aus der Not heraus so handeln - doch damit bringen sie das ganze Projekt in Gefahr."

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 19.09.2018 | 09:00 Uhr

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