Mit einer Satelliten-Aufnahme wird Chlorophyll in Hamburger Gewässern gemessen. © Sentinel-2 ESA; Prozessierung und Bearbeitung: Brockmann Consult GmbH, Hamburg Foto: Sentinel-2 ESA; Prozessierung und Bearbeitung: Brockmann Consult GmbH, Hamburg

Hamburger Gewässer werden auch aus dem Weltraum untersucht

Stand: 02.12.2021 09:22 Uhr

Satelliten überwachen die Qualität von europäischen Gewässern aus dem Weltraum. Das Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt ist jetzt Partner an einem Forschungsprojekt zum Gewässer-Monitoring - dabei geht es auch um die Qualität der Hamburger Badeseen.

Der sperrige Titel des Projekts lautet "Erfassung der Wasserqualität und Wasserflächenausdehnung von Binnengewässern durch Fernerkundung": Das europäische Copernicus-Programm sammelt mit Erdbeobachtungssatelliten in kurzen Abständen jede Menge Umweltdaten, auch zu Binnengewässern.

Aufwendige Labor-Analyse in Hamburg

Gleichzeitig wird die Wasserqualität der Hamburger Seen regelmäßig durch Mitarbeitende des Hygiene-Instituts erfasst. Sie fahren raus, ziehen Wasserproben und analysieren diese im Labor. Das kostet viel Zeit und bindet viel Personal.

Optimierung durch Bilder aus dem All möglich?

Jetzt soll untersucht werden, wie sich die Überwachung der Hamburger Gewässer durch die Beobachtungen aus dem Weltraum optimieren lassen. So erhofft man sich zum Beispiel, dadurch auf die Ausbreitung von gefährlichen Blaualgen an Badestellen schneller reagieren zu können. Geleitet wird das Gesamtprojekt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magdeburg.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 02.12.2021 | 11:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

Schiffe im Hamburger Hafen. © picture alliance/dpa Foto: Daniel Reinhardt

Auch 2022 fällt der Hafengeburtstag im Mai wegen Corona aus

Auch in diesem Jahr gibt es im Mai weder Einlaufparade noch Schlepperballett. Der Senat hofft auf einen späteren Termin. mehr