Stand: 12.06.2020 16:15 Uhr

Hamburger Flughafen bereitet sich auf mehr Reisende vor

Der Hamburger Flughafen erwacht wieder aus dem monatelangen Corona-Schlaf. Nach dem Ende der weltweiten Reisewarnung in der kommenden Woche stehen wieder deutlich mehr Flüge auf dem Plan.

VIDEO: Flughafen-Chef Eggenschwiler im Gespräch (4 Min)

Riga, Catania auf Sizilien, Kopenhagen oder Rijeka in Kroatien stehen nach mehreren Monaten wieder auf den Abflugtafeln in Fuhlsbüttel. In der übernächsten Woche kommen nach Angaben einer Flughafensprecherin zahlreiche Ziele im Süden Europas hinzu, darunter klassische Sonnenziele wie Barcelona, Alicante, Olbia auf Sardinien und mehrere griechische Inseln.

2.000 bis 3.000 Passagiere pro Tag

Ein Ansprechpartner des Passagierservice hilft im Helmut-Schmidt-Flughafen Reisenden. © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken
Service-Mitarbeiter in grüner Weste helfen den Passagieren und Passagierinnen am Airport.

Mit dem Beginn der weltweiten Reisebeschränkungen war der Flugverkehr im März nahezu vollständig zusammengebrochen. Zeitweise wurden in Fuhlsbüttel nur noch etwa 100 bis 200 Reisende pro Tag abgefertigt. Inzwischen sind es bereits wieder 2.000 bis 3.000. Der Airport rechnet damit, dass bis Ende des Monats etwa 40 Ziele von Fuhlsbüttel aus angeflogen werden.

Bis auf weiteres bleibt eines von zwei Terminals noch geschlossen. In den Gebäuden gilt Maskenpflicht, ebenso bei den meisten Flügen. Neu sind in Fuhlsbüttel Automaten, an denen Fluggäste Mund-Nasen-Schutz sowie Desinfektionsmittel für die Reise kaufen können. Auch die Beschäftigten des Flughafens tragen dort, wo es zu engerem Kontakt mit Reisenden kommt, Masken.

Bustransfers sollen eher vermieden werden

Ein Desinfektions-Team ist für die ständige Reinigung von Oberflächen zuständig, ein Service-Team für die Unterstützung der Passagiere. In allen Sanitärräumen, den Terminals und den Piers stehen Desinfektionsspender für die Hände zur Verfügung. Auch beim Boarding habe der Flughafen die Abläufe angepasst, teilte der Airport mit. Fluggäste gehen vorwiegend über Fluggastbrücken oder direkt zu Fuß vom Gebäude zum Flugzeug. Wenn Bustransfers unvermeidlich seien, werde die maximale Passagieranzahl begrenzt und es würden mehr Busse eingesetzt, um genügend Abstand zu gewährleisten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 12.06.2020 | 18:00 Uhr

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